08 March 2026, 00:01

Großübung EMREX testet grenzüberschreitende Katastrophenhilfe in der Euregio Maas-Rhein

Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in voller Ausrüstung, einschließlich Helmen und Sauerstoffzylindern, arbeitet an einem Flugzeug während einer Übung, mit verschiedenen Objekten und Lichtern im Hintergrund.

Großübung EMREX testet grenzüberschreitende Katastrophenhilfe in der Euregio Maas-Rhein

Großübung zur Katastrophenbewältigung in der Euregio Maas-Rhein im März 2026

Im März nächsten Jahres findet in der Euregio Maas-Rhein eine großangelegte Notfallübung statt. Die unter dem Namen EMREX durchgeführte Übung dient der Erprobung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Die Behörden versichern, dass der reguläre Rettungsdienst während der Übung uneingeschränkt aufrechterhalten wird.

Das realitätsnahe Trainingsszenario ist für Samstag, den 21. März 2026, auf der Umgehungsstraße von Gangelt (Kreisstraße 13) geplant. Der Abschnitt zwischen den Kreisverkehren K5 und K17 wird ab Freitag, dem 20. März, 22:00 Uhr, bis 22:00 Uhr am Folgetag vollständig gesperrt. Umleitungen werden deutlich ausgeschildert; Autofahrer werden gebeten, das Gebiet zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

An der Übung beteiligen sich rund 630 Einsatzkräfte sowie 50 freiwillige Darsteller, die Verletzte simulieren. Geprobt werden zentrale Bereiche wie die grenzüberschreitende Brand- und Notfallhilfe, die Koordination zwischen Leitstellen sowie der Einsatz eines euregionalen Lageführungssystems. Zudem stehen die Befreiung eingeklemmter Personen, der Umgang mit Gefahrguten und die Einrichtung von Dekontaminationsstellen auf dem Programm.

Veranstalter der Übung sind der Kreis Heinsberg und das EMRIC-Netzwerk (Euregio Maas-Rhein Incident and Crisis Management), das öffentliche Dienststellen aus den Bereichen Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenmanagement in der Grenzregion vereint. EMREX ist Teil einer Reihe von Übungen, die die regionale Notfallvorsorge kontinuierlich verbessern sollen.

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Ziel der Übung ist es, bestehende Notfallpläne in den drei Ländern zu testen und zu optimieren. Obwohl es zu Straßenabschnitten und Umleitungen kommt, bleibt der reguläre Rettungs- und Feuerwehrdienst ohne Einschränkungen verfügbar. Die Behörden betonen, dass es sich um eine geplante Übung handelt und für die Bevölkerung kein Anlass zur Sorge besteht.

Quelle