Forschungsprojekt CircuPEM will grüne Wasserstoffproduktion revolutionieren
Noah MayerForschungsprojekt CircuPEM will grüne Wasserstoffproduktion revolutionieren
Neues Forschungsprojekt soll Nachhaltigkeit der grünen Wasserstoffproduktion verbessern
Das Vorhaben mit dem Namen "Kreislaufwirtschaft für PEM-Elektrolyseure (CircuPEM)" zielt darauf ab, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu verringern und gleichzeitig deren Wiederverwendung zu fördern. Unter der Leitung der Ruhr-Universität Bochum erhält das Projekt 2,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Das auf drei Jahre angelegte Projekt startete offiziell Anfang Januar im Rahmen des Innovationswettbewerbs "GreenEconomy.IN.NRW". Sein zentrales Ziel besteht darin, ein Kreislaufwirtschaftskonzept für Protonenaustauschmembran-Elektrolyseure (PEM-Elektrolyseure) zu entwickeln – eine Schlüsseltechnologie für die Erzeugung von grünem Wasserstoff.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Heinz-Nixdorf-Instituts (HNI) der Universität Paderborn analysieren zunächst die bestehende Wertschöpfungskette. Anschließend entwerfen und bewerten sie neue Geschäftsmodelle, um die Materialwiederverwendung zu maximieren. Zum Projektteam gehören zudem das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, die Direct Matter GmbH sowie die Heraeus Precious Metals GmbH & Co. KG. Gemeinsam entwickeln sie ein integriertes Systemkonzept und erarbeiten praxisnahe Handlungsempfehlungen.
Um die Ergebnisse zu überprüfen, plant das Projekt Pilotversuche. Diese Tests sollen die vorgeschlagenen Kreislaufwirtschaftsansätze unter realen Bedingungen validieren.
CircuPEM vereint akademische und industrielle Partner, um die Wasserstofftechnologie nachhaltiger zu gestalten. In den kommenden drei Jahren könnte ihre Arbeit zu weniger Materialverschwendung und einer effizienteren Produktion von PEM-Elektrolyseuren führen. Zudem könnten die Ergebnisse helfen, Europas Abhängigkeit von knappen Rohstoffen zu verringern.






