Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis fordern bessere Krisenvorsorge und Unterstützung
Noah MayerFeuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis fordern bessere Krisenvorsorge und Unterstützung
41. Bezirksdelegiertenkonferenz des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr in Herdecke
In Herdecke fand die 41. Bezirksdelegiertenkonferenz des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr statt. Über 130 Delegierte aus Freiwilligen und Werkfeuerwehren trafen sich zu der Veranstaltung.
Der neu ernannte Landrat Sebastian Arlt eröffnete die Konferenz mit einer Ansprache. Anschließend sprach Rolf-Erich Rehm, der Vorsitzende des Verbandes, über die jüngsten Herausforderungen für die Feuerwehr, darunter Hochwasser, der Krieg in der Ukraine und drohende Energiekrisen. Er forderte eine bessere Krisenbewältigung und Notfallvorsorge.
Matthias Jansen, einer der stellvertretenden Vorsitzenden, lobte die enge Zusammenarbeit der Feuerwehren im Kreisgebiet und kündigte den Austragungsort der diesjährigen Ehrungsveranstaltung an. Im Rahmen der Beratungen wurden Pläne für ein neues Einsatzzentrum vorgestellt, wobei eine Videoanimation erste Entwürfe zeigte.
Nils Abbink, der Kreisjugendfeuerwehrwart, informierte über die Rückkehr zu regelmäßigen Ausbildungen und anstehende Aktivitäten. Jansen appellierte zudem an Politiker und Verwaltung, die Finanzierung und Unterstützung für Feuerwehr und Katastrophenschutz aufrechtzuerhalten. Die Konferenz unterstrich die zentrale Rolle des Verbandes als wichtiger Partner für den Schutz und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Die Veranstaltung betonte die Bedeutung von Zusammenarbeit und Vorbereitung im Rettungswesen. Die Delegierten verließen die Konferenz mit aktuellen Informationen zu Ausbildungsmaßnahmen, Infrastrukturprojekten und künftigen Plänen für die Feuerwehren im Kreis.






