FDP sucht nach Lösungen für die Raumnot im Von der Heydt-Museum
Die FDP-Fraktion in Wuppertal hat Initiativen ergriffen, um die Raumnot im Von der Heydt-Museum zu entschärfen. Im Dezember 2022 reichte sie einen Antrag im Kulturausschuss ein, in dem geprüft werden soll, ob ehemalige Filialen der Stadtsparkasse in Gräfrath oder Höhscheid als mögliche Ausstellungsflächen genutzt werden könnten. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Schwierigkeiten, sich das aktuelle Gebäude an der Wuppertaler Straße mit dem Zentrum für verfolgte Künste zu teilen.
Ute Klein, sachkundige Bürgerin der FDP im Kulturausschuss, betont die Notwendigkeit zukunftsfähiger und nachhaltiger Lösungen. Den FDP-Antrag bezeichnete sie als „Erkundungsauftrag“, um die langfristige Perspektive des Museums zu sichern. Laut Klein gestaltet sich die derzeitige Zusammenarbeit mit dem Zentrum für verfolgte Künste immer problematischer.
Bereits jetzt wird der Keller der ehemaligen Gräfrather Sparkassenfiliale vom Museum angemietet. Klein kritisierte zudem die anhaltenden politischen Auseinandersetzungen zwischen FDP und CDU um das Gebäude an der Wuppertaler Straße. Sie forderte die CDU auf, statt bloßer Ablehnung eigener Vorschläge endlich konstruktive Ideen einzubringen.
Trotz der Spannungen zeigt sich die FDP offen für gemeinsame Lösungen zur Zukunft des Museums. Im Mittelpunkt steht für Klein, beiden Einrichtungen ausreichend funktionale Räumlichkeiten zu garantieren.
Der Antrag wird nun von der Verwaltung weiter geprüft. Bei einer Genehmigung könnten die ehemaligen Sparkassenfilialen dringend benötigten zusätzlichen Platz für das Von der Heydt-Museum bieten. Die Debatte unterstreicht die Dringlichkeit, eine praktikable Lösung für die aktuellen räumlichen Engpässe zu finden.






