Familienstreit im Zug endet mit Polizeieinsatz und Jugendamt-Alarm
Mann nach aggressivem Streit mit Enkeln in Zug vorläufig festgenommen
Ein 52-jähriger Mann wurde am Freitagnachmittag von der Bundespolizei vorläufig festgenommen, nachdem er seine minderjährigen Enkelkinder in einem Zug angeblich aggressiv angebrüllt haben soll. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:40 Uhr am 3. Januar, als Fahrgäste die Behörden auf das auffällige Verhalten des Mannes aufmerksam machten. Beamte der Bundespolizeiinspektion Dortmund griffen ein und brachten den Mann, seine Ehefrau sowie die beiden Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren zur örtlichen Polizeidienststelle, um die Sachlage zu klären.
Nach ersten Ermittlungen durften die 50-jährige Frau und die Enkelkinder ihre Heimreise nach Iserlohn fortsetzen. Auch der Mann, bei dem eine Atemalkoholkonzentration von fast dem Doppelten des erlaubten Grenzwerts festgestellt wurde, konnte die Wache wenig später verlassen. Vorsorglich wurde der Jugendamt Iserlohn über den Vorfall informiert.
Für weitere Auskünfte stehen das Bundespolizeidirektion Sankt Augustin und die Pressestelle Dortmund zur Verfügung. Anne Rohde, Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Dortmund, ist unter +49 (0) 171 / 30 55 131 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.
Der Mann wurde nach einer kurzen Befragung wieder auf freien Fuß gesetzt, doch der Vorfall führte zur Einschaltung des Jugendamts. Die Behörden haben Kontaktdaten für Medienanfragen bereitgestellt, um Transparenz im Fall zu wahren. Die Familie, die mittlerweile wieder in Iserlohn ist, durfte ohne weitere unmittelbare Maßnahmen nach Hause zurückkehren.
