31 March 2026, 14:02

Falscher Handwerker betrügt 83-Jährige um Geldbörse in Deutschland

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen tödlich sein können.

Falscher Handwerker betrügt 83-Jährige um Geldbörse in Deutschland

Eine 83-jährige Frau in Deutschland ist Opfer eines mutmaßlichen Betrügers geworden, der sich als Handwerker ausgab. Der Vorfall ereignete sich, als der Mann an ihrer Tür klingelte, Reparaturdienstleistungen anbot und anschließend mit ihrer Geldbörse verschwand.

Die Seniorin befand sich zu Hause, als ein unbekannter Mann auftauchte und behauptete, Handwerker zu sein. Sie ließ ihn herein, woraufhin er vorschützte, den Keller für angebliche Reparaturarbeiten besichtigen zu müssen. Nach der Begutachtung willigte die Frau in eine Anzahlung für die angebotenen Leistungen ein.

Sobald er das Geld erhalten hatte, verließ der Mann abrupt das Haus. Erst später bemerkte die Geschädigte, dass ihre schwarze Ledergeldbörse verschwunden war. Die Polizei beschreibt den Verdächtigen als einen 40- bis 45-jährigen Mann mit einer Größe von etwa 1,80 Metern, schlanker Statur, kurzen schwarzen Haaren und dunklen Augen. Zum Zeitpunkt der Tat trug er eine Basecap, einen schwarzen Sweatshirt mit weißer Aufschrift sowie schwarze Hosen.

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Die Kriminalinspektion 32 hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden. In den vergangenen Jahren hat die Polizei einen Anstieg ähnlicher Betrugsfälle gegen ältere Menschen in ganz Deutschland verzeichnet. Zwischen 2022 und 2025 wurden bundesweit Betrugsmaschen wie falsche Polizeianrufe, Liebesbetrug und unseriöse Anlagegeschäfte gemeldet. Besonders betroffen sind Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin, wo Opfer laut Bundeskriminalstatistik Millionenverluste erlitten haben.

Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und verdächtige Vorfälle der Kriminalpolizei zu melden. Die Ermittlungen laufen noch; die Behörden arbeiten daran, den Täter zu identifizieren. Der Fall reiht sich in eine Reihe von Betrugsdelikten ein, die gezielt ältere Bürger in Deutschland ins Visier nehmen.

Quelle