Fair gehandelte Orangen aus Süditalien: Letzte Chance für gerechte Löhne
Charlotte SimonFair gehandelte Orangen aus Süditalien: Letzte Chance für gerechte Löhne
Das Orange-Netzwerk bietet letzte Lieferung fair gehandelter Orangen an – für gerechte Arbeitsbedingungen in Süditalien
Das Orange-Netzwerk organisiert eine letzte Lieferung frischer, fair gehandelter Orangen, um die ethische Landwirtschaft in Süditalien zu unterstützen. Bestellungen sind bis zum 21. Februar möglich, die Abholung der Ware ist für den 7. März auf dem Gelände der Technischen Betriebe Solingen in Gräfrath geplant. Mit der Aktion soll der Ausbeutungskreislauf durchbrochen werden, dem viele Arbeiter in der Region ausgesetzt sind.
SOS Rosarno, eine Genossenschaft kleiner Bauern in Kalabrien, baut sämtliche Produkte nach biologischen Richtlinien an und garantiert faire Löhne für die Beschäftigten. Aktuell verdienen rund 2.500 afrikanische Saisonarbeiter in der Region oft nur 25 Euro am Tag – bei prekären Lebensbedingungen. Die Kampagne verbindet Erzeuger direkt mit Verbrauchern, um bessere Bezahlung für Bauern und Erntehelfer zu sichern.
Die Orangen können in 10-Kilogramm-Kisten zu je 33 Euro über die Website des Orange-Netzwerks bestellt werden. Zudem sind weitere Früchte wie Clementinen, Zitronen, Granatäpfel und Avocados erhältlich. Der Erlös kommt der Arbeit von SOS Rosarno zugute und unterstützt das Flüchtlingsprojekt Mediterranean Hope.
In Solingen und dem Bergischen Land ist ein breites Bündnis an der Aktion beteiligt: Lokale Initiativen, Fair-Trade-Läden, die Evangelische Kirche und Jugendbildungseinrichtungen engagieren sich gemeinsam. Weitere Informationen finden sich im aktuellen Rundbrief des Orange-Netzwerks.
Die Abholung aller bestellten Früchte erfolgt am 7. März auf dem Gelände der Technischen Betriebe Solingen in Gräfrath. Die Einnahmen fließen direkt in faire Arbeitsbedingungen und Flüchtlingshilfe in Kalabrien. Die Kampagne unterstreicht die Bedeutung von ethischem Konsum und gemeinschaftlichem Handeln.
