Explodierende Dieselpreise bedrohen Existenz von Busunternehmen in Deutschland
Explodierende Dieselpreise bedrohen Existenz von Busunternehmen in Deutschland
Steigende Dieselpreise bringen Busunternehmen an den Rand des Ruins – viele kämpfen mit den Kosten
Thomas Fischer, ein Busunternehmer aus Nordrhein-Westfalen, muss für jede Fahrt in die Südtiroler Region mittlerweile 200 Euro mehr aufbringen. Angesichts der explodierenden Spritkosten zieht er nun in Erwägung, die Mehrbelastung über einen Treibstoffzuschlag an die Kunden weiterzugeben.
Die Dieselpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr stark angestiegen. Im März 2025 lag der Literpreis bei rund 1,63 Euro, sank bis Juni leicht auf 1,58 Euro und blieb monatelang stabil – bis der Iran-Krieg die Preise in die Höhe trieb. Bis Anfang März 2026 kletterte der Preis auf über 2,05 Euro, mittlerweile nähert er sich 2,16 Euro.
Experten nennen mehrere Gründe für den Anstieg: schwankende Rohölpreise, die Erhöhung der CO₂-Steuer im Januar 2025 und aktuelle Lieferengpässe durch den Iran-Konflikt. Die früheren Preistreiber infolge des Ukraine-Kriegs sind dagegen in den Hintergrund getreten.
Fischers Unternehmen – wie viele andere auch – tankt zu Marktpreisen, ohne eigene Tankstelle. Einige Betreiber melden bereits leere Tanks, da die Kosten aus dem Ruder laufen. Der Verband der Nordrhein-Westfälischen Busunternehmen warnt, dass planmäßige Linienverkehre, die an feste Verträge gebunden sind, die Tarife nicht anpassen können, um die Steigerungen auszugleichen.
Fischer setzt daher auf einen vorübergehenden Zuschlag für die Kunden. Wer nicht zahlen kann oder will, darf Fahrten ohne Stornogebühren absagen.
Die Branche steht unter zunehmendem Druck, da die Dieselkosten die Gewinne auffressen. Fischers Zuschlag soll die Belastung lindern – doch die langfristigen Folgen für Kunden und Unternehmen bleiben ungewiss. Ohne Entlastung könnte es für viele Betriebe um das Überleben gehen.
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