Europas größter Quantencomputer PaQS revolutioniert photonische Technologie
Charlotte SimonEuropas größter Quantencomputer PaQS revolutioniert photonische Technologie
Forschende der Universität Paderborn haben Europas größten quantenbasierten Probensystem-Computer entwickelt – sein Name: PaQS. Die Maschine besticht durch ihre Flexibilität und Programmierbarkeit und setzt damit neue Maßstäbe in der photonischen Quantencomputertechnologie.
PaQS arbeitet mit gepresstem Licht, einer speziellen Quantentechnologie-Ressource, die mithilfe optischer Wellenleiter erzeugt wird. Die Universität Paderborn steuerte dabei entscheidendes Know-how zur Entwicklung dieser Technologie bei. Kernstück des Systems ist ein voll programmierbares Interferometer, das Photonen durch ein komplexes Netzwerk optischer Pfade lenkt.
Das Projekt entstand im Rahmen der Initiative PhoQuant, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 50 Millionen Euro gefördert wird. Ziel der Initiative ist es, Deutschland als führende Kraft im Bereich des photonischen Quantencomputings zu etablieren. Die Koordination übernimmt das deutsche Quantentechnologie-Unternehmen Q.ANT gemeinsam mit 13 akademischen und industriellen Partnern.
Photonische Quantencomputer wie PaQS bieten gegenüber anderen Ansätzen deutliche Vorteile: Ihr Design ermöglicht eine bessere Skalierbarkeit und höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten – und damit vielversprechende Perspektiven für zukünftige Entwicklungen.
PaQS markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Quantencomputing-Forschung. Weitere Details zum PhoQuant-Projekt sind auf der Website der Universität Paderborn verfügbar. Die Entwicklung des Systems unterstreicht die wachsende Rolle Deutschlands bei der Gestaltung der nächsten Generation von Computertechnologien.






