Energie-Scouts aus dem Bergischen Städtedreieck entwickeln nachhaltige Lösungen für Unternehmen
Felix SchneiderEnergie-Scouts aus dem Bergischen Städtedreieck entwickeln nachhaltige Lösungen für Unternehmen
Sechs Unternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck haben kürzlich an einem Ausbildungsprogramm für Energie-Scouts teilgenommen. Die Initiative der regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK) vermittelt Auszubildenden, wie sie Energieverschwendung in ihren Betrieben erkennen und die Effizienz steigern können. Die Teilnehmer entwickelten praxisnahe Projekte, um Kosten zu senken und den Ressourcenverbrauch in ihren Unternehmen zu reduzieren.
Das Training umfasste zentrale Themen wie energiesparende Technologien, Kosten-Nutzen-Analysen und den praktischen Umgang mit Messgeräten. Zudem lernten die Auszubildenden Projektmanagement, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Ihre Aufgabe bestand darin, Ineffizienzen in ihren Betrieben zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Unter den Teilnehmern waren Constantin Fischer und Nick Seilheimer, Auszubildende aus Solingen. Ihr Projekt „Lohnt sich die Installation einer Photovoltaikanlage?“ untersuchte, ob Solarmodule Kosten und Energie sparen können. Als Fallbeispiel nutzten sie die Kindertagesstätte Pusteblume, um mögliche Einsparungen zu berechnen.
Bei der IHK-Preisverleihung am 12. März 2023 wurden die besten Projekte ausgezeichnet. Die Gewinner qualifizierten sich zudem für den bundesweiten Energie-Scouts-Wettbewerb in Berlin. Obwohl Fischer und Seilheimer keinen Jurypreis erhielten, schlossen sie das Programm als zertifizierte Energie-Scouts ab.
Weitere beteiligte Unternehmen waren die Stadtsparkasse Wuppertal und der Werkzeughersteller Knipex. Jeder Teilnehmer verließ die Ausbildung mit einem konkreten Plan zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen im eigenen Betrieb.
Das Programm hat den Auszubildenden praktische Fähigkeiten vermittelt, um Energieverschwendung gezielt anzugehen. Ihre Projekte liefern nun belastbare Daten für Unternehmen, die über Investitionen wie Photovoltaikanlagen nachdenken. Die IHK wird auch künftig ähnliche Initiativen fördern, um die Nachhaltigkeit in der Region voranzutreiben.






