06 May 2026, 10:03

Drogen, Diebstahl, Rotlicht: E-Scooter-Fahrerin aus Mechernich vor Gericht

Oranger Roller auf der Straße mit einem Helm daneben, neben einem Verkehrskegel, einer Wand und mehreren Bäumen im Hintergrund.

Drogen, Diebstahl, Rotlicht: E-Scooter-Fahrerin aus Mechernich vor Gericht

39-Jährige aus Mechernich nach Rotlichtverstoß mit E-Scooter angeklagt – Drogen, keine Versicherung, gestohlenes Fahrzeug

Eine 39-jährige Frau aus Mechernich muss sich wegen mehrerer Verstöße vor Gericht verantworten, nachdem die Polizei sie am Montag dabei erwischte, wie sie mit einem E-Scooter bei Rot über eine Ampel fuhr. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass sie unter dem Einfluss mehrerer Drogen stand und der Roller nicht versichert war. Zudem war das Fahrzeug als gestohlen gemeldet.

Der Vorfall ereignete sich am 4. August in der Rathergasse in Mechernich. Beamte hielten die Frau an, nachdem sie ein rotes Verkehrssignal missachtet hatte. Eine Routinekontrolle ergab, dass dem E-Scooter der vorgeschriebene Versicherungsaufkleber fehlte.

Ein vor Ort durchgeführter Drogentest schlug positiv auf Cannabis, Amphetamine und Methamphetamin an. Die Frau wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Behörden beschlagnahmten den E-Scooter und bestätigten, dass er als gestohlen gemeldet war. Der Frau drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter der Verstoß gegen die Versicherungspflicht, die Gefährdung des Straßenverkehrs unter Drogeneinfluss sowie die Missachtung von Verkehrsregeln.

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Die Polizei Euskirchen wies darauf hin, dass E-Scooter in Deutschland rechtlich als Fahrzeuge gelten. Sie müssen daher versichert sein, und Fahrer müssen die gesetzlichen Grenzen für Alkohol- und Drogenkonsum einhalten. Der Fall wird nun juristisch weiterverfolgt.

Quelle