Drei Solinger Schulen kämpfen um den Deutschen Schulpreis 2024
Drei Schulen aus Solingen haben es unter die Top 20 der Finalisten für den Deutschen Schulpreis geschafft. Die Gesamtschule Höhscheid, die Geschwister-Scholl-Schule und die Grundschule Bogenstraße setzten sich gegen über 80 Bewerbungen durch. Dagmar Becker, die städtische Dezernentin und Schulamtsleiterin, würdigte ihren Erfolg als Beleg für das starke Bildungssystem Solingens und das Engagement der Lehrkräfte.
Eine 50-köpfige Jury wählte die Finalisten für die diesjährige Auszeichnung aus. Der Deutsche Schulpreis wird seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung GmbH und der Heidehof Stiftung vergeben.
In den kommenden Wochen werden Jurymitglieder die nominierten Schulen besuchen. Sie werden den Unterricht beobachten, Projekte prüfen und mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern sprechen. Anschließend wird ein Auswahlgremium die Liste auf bis zu 15 Schulen eingrenzen; die Finalisten werden Anfang Juli bekannt gegeben.
Die Gewinnerschule erhält ein Preisgeld von 100.000 Euro, die weiteren Preisträger jeweils 30.000 Euro. Die feierliche Verleihung findet am 28. September statt, wobei Bundeskanzler Olaf Scholz die Preise überreichen wird.
Die drei Solinger Schulen warten nun auf die Jurybesuche und die nächste Runde des Wettbewerbs. Die endgültigen Sieger werden bei der Preisverleihung Ende September verkündet. Die Preisgelder sollen die weitere Entwicklung der ausgezeichneten Schulen fördern.
