07 April 2026, 02:02

Dortmund beendet Zusammenarbeit nach alten Missbrauchsvorwürfen gegen Ex-Mitarbeiter

Gemälde von Männern, die auf einem Feld mit einem Netz, Bäumen, einem Gebäude und einem klaren blauen Himmel Fußball spielen, mit Text unten, der besagt: "Fußballvorfälle durch Verband verhandelt."

Borussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Dortmund beendet Zusammenarbeit nach alten Missbrauchsvorwürfen gegen Ex-Mitarbeiter

Borussia Dortmund geht Vorwürfe sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter an

Borussia Dortmund hat sich zu langjährigen Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs durch einen früheren Angestellten geäußert. Die Vorfälle, die mehr als 20 Jahre zurückliegen, waren bereits 2010 erstmals zur Sprache gebracht worden und tauchten 2023 erneut auf. Der Verein bestätigte, umgehend Schritte zur Aufklärung eingeleitet und die Zusammenarbeit mit der betreffenden Person beendet zu haben.

Erstmals wurden die Vorwürfe 2010 von einem Anwalt, der das Opfer vertrat, an Borussia Dortmund herangetragen. Damals beauftragte der Club ein Vorstandsmitglied mit der Prüfung der Anschuldigungen. Eine Strafanzeige wurde jedoch nicht erstattet, und der Beschuldigte bestritt jede Schuld.

2023 kamen neue Berichte auf, woraufhin der Verein den Fall erneut aufgriff. Die Angelegenheit erhielt größere öffentliche Aufmerksamkeit, nachdem die Bild am Sonntag Details veröffentlicht hatte – ohne jedoch den Namen des ehemaligen Mitarbeiters zu nennen. Borussia Dortmund kündigte daraufhin den noch bestehenden Arbeitsvertrag und sorgte so für den endgültigen Abschied der Person vom Verein.

Der Club hatte bereits vorsorgliche Maßnahmen ergriffen und 2019 ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt eingeführt. Dazu gehörten externe und anonyme Meldestellen für Betroffene. Trotz anhaltender Schuldabwehr durch den Beschuldigten distanzierte sich der Verein konsequent von der Person.

Borussia Dortmund hat nun sämtliche verbleibenden Verbindungen zum ehemaligen Mitarbeiter abgebrochen. Die bestehenden Schutzmaßnahmen bleiben aktiv und bieten weiterhin vertrauliche Meldewege an. Rechtliche Schritte wurden nicht eingeleitet, da nie eine offizielle Anzeige erstattet wurde.

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