11 April 2026, 06:03

Dormagen und Chipata stärken Städtepartnerschaft mit Umweltprojekten und Jugendaustausch

Eine Karte einer Stadt mit einem zentralen Brunnen umgeben von Gebäuden, Bäumen und Menschen, mit zusätzlichen Textdetails.

Dormagen und Chipata stärken Städtepartnerschaft mit Umweltprojekten und Jugendaustausch

Dormagen und Chipata vertiefen ihre Partnerschaft mit einwöchigem Treffen

Vom 3. bis 8. September 2025 haben Dormagen und Chipata ihre Städtepartnerschaft mit einer intensiven Arbeitswoche weiter gestärkt. Vertreter beider Kommunen diskutierten gemeinsame Herausforderungen – darunter die zunehmende Dürre – und planten zukünftige Projekte. Im Dezember soll ein neuer Verein gegründet werden, um die Kooperation offiziell zu verankern.

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Arbeitstreffens standen Führungskräfte aus beiden Städten, darunter Bürgermeister Donald Mwanza und Angela Kampinda aus Chipata. Ein Höhepunkt war der Abend der Begegnungen im Historischen Rathaus von Dormagen, bei dem in lockerer Atmosphäre Ideen ausgetauscht wurden.

Ein zentrales Thema der Gespräche waren Umweltprojekte. In Chipata wurden bereits 10.000 neue Bäume gepflanzt – eine Fläche, die 28 Fußballfeldern entspricht. Zudem wurden Pläne für ein städtisches Entwässerungssystem erörtert, um die Wasserversorgung nachhaltig zu verbessern.

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Vom 8. bis 11. September wurden die Partnerschaftsprojekte auf einer Konferenz in Gießen präsentiert. Auch Austauschprogramme für Auszubildende und junge Fachkräfte standen auf der Agenda, um die langfristige Zusammenarbeit zu fördern. Kulturelle Veranstaltungen, darunter eine Kreativwerkstatt für Kinder und ein Filmabend, werden am 24. Oktober den sambischen Unabhängigkeitstag begleiten.

Das Treffen legte den Grundstein für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten. Im Dezember wird ein offizieller Partnerschaftsverein gegründet, der künftige Initiativen koordinieren soll. Beide Seiten konzentrieren sich nun auf die Umsetzung der vereinbarten Vorhaben – von Aufforstungsmaßnahmen bis zu Jugendaustauschprogrammen.

Quelle