30 November 2025, 18:04

Dormagen leuchtet lila: Protest gegen die Todesstrafe am 30. November

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

Dormagen leuchtet lila: Protest gegen die Todesstrafe am 30. November

Trotz wachsender Ablehnung wird die Todesstrafe in vielen Ländern weiterhin angewendet. In diesem Jahr verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, die zu ihrer Abschaffung aufruft – 130 Staaten unterstützten den Appell. Nun schließen sich weltweit Städte, darunter auch Dormagen in Deutschland, einer Kampagne an, die sich für ein Ende der Todesstrafe einsetzt.

Am 30. November beteiligt sich Dormagen an der Initiative Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe. Als sichtbares Zeichen der Solidarität wird das Neue Rathaus der Stadt vom 28. bis 30. November in Lila erstrahlen. Bürgermeister Erik Lierenfeld betonte, die Todesstrafe widerspreche grundlegenden menschlichen Werten, und forderte ihre sofortige Abschaffung.

Dormagens Engagement unterstreicht eine breitere Bewegung gegen die Todesstrafe. Das illuminierte Rathaus wird am 30. November als öffentliches Statement dienen. Mit der Unterstützung der UN und zunehmender internationaler Kritik setzt sich die Kampagne weiter für die weltweite Ächtung der Todesstrafe ein.