Doppelte Rauchalarme unterbrechen Rettungsschwimm-Meisterschaften in Mönchengladbach
Felix SchneiderDoppelte Rauchalarme unterbrechen Rettungsschwimm-Meisterschaften in Mönchengladbach
Rettungskräfte rückten zweimal am selben Tag zu einem Schwimmbad in Mönchengladbach aus, nachdem Rauch die Brandmelder ausgelöst hatte. Die Vorfälle unterbrachen die 6. Deutschen Internationalen Einzelstreckenmeisterschaften im Rettungsschwimmen. Beide Evakuierungen standen im Zusammenhang mit einem Defekt in der Dunstabzugsanlage der Küche.
Beim ersten Alarm im Vitusbad an der Breitenbachstraße reagierten die Einsatzkräfte umgehend. Löschfahrzeuge der Feuerwachen Neuwerk und Holt sowie eine Führungsgruppe der Berufsfeuerwehr trafen ein. Brandmeister Holger Coenen und Brandmeister Thomas Mandrossa übernahmen die Einsatzleitung.
Die Feuerwehrleute orteten den Rauch in der Küche, wo ein technischer Defekt im Lüftungssystem dazu geführt hatte, dass sich Kochdünste stauten. Mit einem elektrischen Gebläse leiteten sie den Rauch aus dem Deckenhohlraum ab und führten ihn nach draußen. Der Küchenbetrieb wurde bis zur Behebung des Schadens sofort eingestellt.
Nur wenige Stunden später löste derselbe Fehler – mangelhaft abgeführte Dünste – erneut den Alarm aus. Eine zweite Evakuierung folgte, und die Meisterschaften mussten abermals unterbrochen werden. Die Teilnehmer verließen das Gebäude, während die Einsatzkräfte das wiederkehrende Problem behoben.
Wegen der wiederholten Vorfälle wurde der Küchenbetrieb bis zur Reparatur der Lüftungsanlage komplett eingestellt. Die Athleten bei den Rettungsschwimm-Wettkämpfen hatten mit Verzögerungen zu kämpfen, da beide Notfälle eine Vollräumung erforderten. Die Feuerwehr bestätigte, dass die Rauchentwicklung rein technisch bedingt war und keine weitere Gefahr für die Veranstaltung bestand.






