DLRG setzt neues Hochgeschwindigkeits-Rettungsboot "Apollinaris" gegen Ertrinkungstode ein
Charlotte SimonDLRG setzt neues Hochgeschwindigkeits-Rettungsboot "Apollinaris" gegen Ertrinkungstode ein
In Deutschland sind in diesem Jahr bereits mindestens 353 Menschen ertrunken. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) setzt ihre Bemühungen zur Verhinderung solcher Tragödien mit moderner Ausrüstung und geschultem Personal fort.
Die DLRG wurde 1913 gegründet, um die Zahl der Ertrinkungstoten im Land zu verringern. Die Düsseldorfer Ortsgruppe mit über 50 Rettungskräften und rund 2.100 Mitgliedern spielt dabei eine zentrale Rolle für die Wassersicherheit in der Region.
Ende 2023 bestellte der Verband ein neues Rettungsboot beim estnischen Hersteller Alunaut. Das Boot mit dem Namen „Apollinaris“ wurde am 27. Oktober 2024 offiziell getauft. Es ersetzt die „Klaus Bungert“, die 2021 nach technischen Defekten außer Dienst gestellt wurde.
Die „Apollinaris“ ist mit modernster Technik ausgestattet, darunter ein 3D-Sonarsystem für Unterwassersuche und -rettung. Ihr 250-PS-Motor ermöglicht Geschwindigkeiten von über 90 km/h. Die Anschaffung kostete rund 180.000 Euro.
Das neue Rettungsboot ist nun einsatzbereit. Durch seine Geschwindigkeit und die fortschrittliche Ausrüstung sollen die Reaktionszeiten und Suchmöglichkeiten verbessert werden. Die DLRG erhofft sich davon eine Reduzierung der Ertrinkungsfälle in der Region.
