14 June 2026, 02:01

Deutschlands digitale Infrastruktur am Limit – wer stoppt den Stillstand?

FREED VOTERS fordern umfassende digitale Strategie für globalen Datenverkehr in Deutschland

Deutschlands digitale Infrastruktur am Limit – wer stoppt den Stillstand?

Deutschlands digitale Infrastruktur steht unter wachsendem Druck

Die digitale Infrastruktur Deutschlands gerät angesichts steigender Nachfrage immer wieder an ihre Grenzen. Die Freien Wähler Nordrhein-Westfalen fordern nun eine umfassende Strategie, um die seit langem bestehenden Lücken bei der Anbindung und den Investitionen zu schließen.

Während der COVID-19-Lockdowns offenbarten die landesweite Nachfrage und die Überlastung staatlicher Plattformen durch eine einmalige 200-Euro-Zahlung für Studierende die Schwächen des Systems. Der Datenverkehr am DE-CIX, dem größten deutschen Internetknoten, hat sich im vergangenen Jahrzehnt verzehnfacht – und setzt die Netze zusätzlich unter Druck.

Deutschland investiert derzeit nur 1,4 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in die IT-Infrastruktur – deutlich weniger als die 3,4 Prozent in den USA. Besonders betroffen sind ländliche Regionen, wo weniger als 25 Prozent der Haushalte über schnelles Internet verfügen, während es in vielen anderen EU-Ländern bereits über 60 Prozent sind. Die Partei drängt Bundesminister Volker Wissing, einen klaren Zeitplan und ein konkretes Maßnahmenpaket für die dringend notwendigen Verbesserungen vorzulegen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die vorgeschlagene Strategie sieht erste Schritte noch bis Ende 2023 vor. Bis 2028 sollen 80 Prozent der Ziele erreicht sein – darunter eine Breitbandabdeckung auf dem Land von über 60 Prozent, wie sie Länder wie Rumänien oder Lettland bereits heute vorweisen.

Der Appell kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland im internationalen Vergleich bei der digitalen Bereitschaft hinterherhinkt. Schnellere und stabilere Verbindungen würden nicht nur die Belastung öffentlicher Dienstleistungen verringern, sondern auch das Wirtschaftswachstum stärken. Ob es gelingt, diese Rückstände in den kommenden Jahren aufzuhalten, hängt maßgeblich von der Reaktion der Bundesregierung ab.

Quelle