DBU fördert zwölf Pionierprojekte für Klimaschutz und Artenvielfalt mit 2,9 Millionen Euro
Charlotte SimonDBU fördert zwölf Pionierprojekte für Klimaschutz und Artenvielfalt mit 2,9 Millionen Euro
Zwölf neue Nachhaltigkeitsprojekte erhalten Förderung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die Initiative zielt darauf ab, den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt durch praktische Lösungen zu bekämpfen. Insgesamt 2,9 Millionen Euro fließen in Vorhaben aus den Bereichen Verkehrsplanung, Wassermanagement, begrünte Dächer und Energiewende.
Aus 90 Bewerbungen wählte der DBU-Vorstand zwölf Projekte aus, an denen Hochschulen, Städte, Unternehmen und Verbände beteiligt sind. Jedes davon soll als Vorbild für eine breitere Umsetzung dienen und umweltbewusstes Handeln sowie nachhaltige Praktiken fördern.
In Köln arbeitet ein Team von fast zwei Dutzend Expertinnen und Experten – sogenannte „Change Agents“ – an einem Konzept für die Verkehrswende. Unterdessen erforschen in Oldenburg Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren nachhaltige Wasserversorgung und technische Wasserbewirtschaftung. In Leipzig wirken bis zu 120 Bürgerinnen und Bürger an einem Projekt mit, das begrünte Dächer auf fast 500 Fahrgastunterständen untersucht.
Dr. Cornelia Soetbeer, Leiterin der zuständigen DBU-Abteilung, betonte die Dringlichkeit des Umstiegs auf nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweisen. Die Projekte setzen zudem auf Bildung, um Denkweisen und Verhaltensmuster zu verändern sowie Demokratie und sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Weitere Informationen zur Initiative und den zwölf geförderten Projekten finden sich auf der DBU-Website.
Die geförderten Vorhaben werden Wissen und Strategien für nachhaltigen Wandel teilen. Ihre Ergebnisse sollen weitere Maßnahmen in ganz Deutschland anregen. Die Investition der DBU unterstreicht den wachsenden Bedarf an praktischen, gemeinschaftsgetriebenen Lösungen für ökologische Herausforderungen.






