Clemens Tönnies glaubt fest an Schalke 04 – aber bleibt privat
Clemens Tönnies hat offen über seine Zeit beim FC Schalke 04 und die Zukunft des Vereins gesprochen. Obwohl er nicht mehr operativ eingebunden ist, zeigt er sich zuversichtlich, dass der Aufstieg in dieser Saison gelingen wird. Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende äußerte sich auch zum Neuzugang Edin Džeko und seiner eigenen Entscheidung, sich zurückzuziehen.
Tönnies gab seinen einflussreichen Posten als Schalke-Aufsichtsratschef vor etwa sechs Jahren auf. Seitdem hat er deutlich gemacht, dass er nicht in eine operative Funktion beim Verein zurückkehren wird. Seine Prioritäten liegen nun woanders – vor allem bei seiner Familie.
Trotz seines Rückzugs aus dem Vorstand verfolgt er die Entwicklung des Teams weiterhin aufmerksam. Er ist überzeugt, dass Schalke in dieser Spielzeit den Aufstieg schaffen wird. Ein Grund für seinen Optimismus ist die Verpflichtung des Stürmers Edin Džeko, von dem er sich wichtige Tore erhofft. Tönnies blickt auf seine lange Verbindung zum Verein zurück und betont, dass er nichts an seinen Erfahrungen ändern würde. Gleichzeitig macht er klar, dass sich sein Fokus von der Vereinsführung gelöst hat.
Der ehemalige Schalke-Chef bleibt ein lautstarker Unterstützer, schließt aber eine Rückkehr in eine offizielle Position aus. Sein Vertrauen in den Aufstiegskampf der Mannschaft gründet sich auch auf Džekos Wirkung in der Offensive. Fürs Erste begnügt sich Tönnies damit, von der Seitenlinie aus zuzuschauen und sich auf sein Privatleben zu konzentrieren.