CDU fordert mehr Transparenz bei der Weyersberg-Entwicklung und kritisiert mangelnde Bürgerbeteiligung
Moritz NeumannCDU fordert mehr Transparenz bei der Weyersberg-Entwicklung und kritisiert mangelnde Bürgerbeteiligung
Die CDU-Fraktion im Stadtrat drängt auf eine stärkere Einbindung der Öffentlichkeit in die Diskussionen um die Entwicklung des Stadtteils Weyersberg. Die Partei fordert die Stadtverwaltung auf, für einen transparenten und inklusiven Prozess zu sorgen, in dem alle Stimmen Gehör finden.
Lukas Schrumpf, der planungspolitische Sprecher der CDU, kritisierte, dass der Bürgerbeteiligungbeirat von der Verwaltung an den Rand gedrängt werde. Er wies darauf hin, dass bisher noch nicht einmal ein einführender Workshop stattgefunden habe. Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, betonte, der Beirat solle die zentrale Plattform für die Bürgerbeteiligung zum Thema Weyersberg sein.
Carsten Becker, CDU-Stadtrat und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, unterstrich die Bedeutung, die Anliegen der Anwohner mit den Bedürfnissen der gesamten Gemeinschaft in Einklang zu bringen. Die CDU begrüßt zwar neue Bürgerinitiativen, warnt jedoch davor, dass die Debatte von den lautesten Gruppen dominiert wird.
Auf der nächsten Sitzung des Bürgerbeteiligungbeirats am 15. August erwartet die CDU von der Verwaltung die Vorstellung eines klaren Plans für eine objektive und repräsentative Beteiligung. Dieser muss die vorgesehenen Beteiligungsformate, Instrumente sowie einen Zeitrahmen umfassen.
Der Druck auf den Bürgerbeteiligungbeirat wächst, im Weyersberg-Dialog eine aktivere Rolle einzunehmen. Die Forderungen der CDU zielen auf Transparenz, Inklusion und ein strukturiertes Vorgehen bei der Bürgerbeteiligung ab. Nun ist die Verwaltung gefordert, auf der anstehenden Sitzung eine konkrete Strategie vorzulegen.
