CDU blockiert Flächentausch für Kleingärten am Bussche-Kessel-Weg – und riskiert A3-Anschluss
Moritz NeumannCDU blockiert Flächentausch für Kleingärten am Bussche-Kessel-Weg – und riskiert A3-Anschluss
Die CDU-Fraktion im Bundestag hat einen Flächentauschvorschlag abgelehnt, der die Kleingärten am Bussche-Kessel-Weg erhalten soll. Die Partei argumentiert, der Plan vernachlässige zentrale verkehrs- und stadtplanerische Erfordernisse. Zudem würde der Tausch eine umfassende Lösung für den Anschluss an die Autobahn A3 blockieren.
Seit 2017 setzt sich die CDU für den Erhalt der Kleingärtner am Bussche-Kessel-Weg ein. Nun lehnt sie den von der Ampelkoalition vorgeschlagenen Flächentausch ab, da dieser drängende Verkehrsprobleme nicht löse. Im Plan fehlen demnach ein Kreisverkehr an der Bonner Straße/Langhansstraße sowie moderne Ampelanlagen.
Die CDU warnt zudem, der Tausch könnte den Frischluftkorridor in Ohligs beeinträchtigen. Unklar sei, welche Art von Bebauung auf den getauschten Flächen künftig entstehen solle und in welchem Umfang. Die Partei besteht darauf, dass zunächst wirksame Verkehrsverbesserungen in Richtung A3 umgesetzt werden müssen, bevor sie dem Vorhaben zustimmen könne.
Zusätzlich wirft die CDU den Grünen vor, ihre bisherige Haltung aufgegeben zu haben, indem sie den Tausch nun unterstützten. Die Zustimmung der FDP zum Plan verringere zudem die Aussichten auf einen vollständigen A3-Anschluss, so die CDU.
Der Flächentausch bleibt umstritten. Ohne Verkehrsaufwertungen, klare Bebauungspläne oder ökologische Sicherungen wird die CDU den Vorschlag nicht mittragen. Ihre Ablehnung lässt die Zukunft der Kleingärten und der Verkehrsanbindungen weiter offen.
