Bürgergemeinschaft Solingen attackiert geheime Gehaltsverhandlungen im Städtischen Klinikum
Noah MayerBürgergemeinschaft Solingen attackiert geheime Gehaltsverhandlungen im Städtischen Klinikum
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat lokale Parteien wegen der Gehaltsverhandlungen für das Städtische Klinikum Solingen scharf kritisiert. CDU, FDP und SPD hatten kürzlich hinter verschlossenen Türen über die Bezahlung verhandelt – ein Vorgehen, das bei der BfS auf massiven Widerstand stößt. Die Gruppe fordert, dass solche Entscheidungen in einer offenen und öffentlichen Debatte getroffen werden müssen.
Die BfS verurteilte den Schritt von CDU, FDP und SPD, die Löhne unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszuhandeln. Jan Salewski betonte, dass weitreichende Beschlüsse wie diese eine transparente Diskussion erfordern. Laut BfS haben die Maßnahmen des Klinikums zu prekären Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten geführt. Martin Bender erklärte, diese Zustände stünden im Widerspruch zu den Werten der Organisation.
Zudem kritisierte die BfS, der Umgang des Klinikums mit der Bindung und Gewinnung von Fachkräften sei nahezu zynisch. Die Gruppe lehnt weitere Lohnkürzungen zur Entlastung der Haushaltslage entschieden ab. Darüber hinaus wiesen sie darauf hin, dass die Bezahlung von Pflegekräften und medizinischem Personal in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Wert ihrer Arbeit stehe.
Mit dieser Entscheidung hätten CDU, FDP und SPD die Verantwortung an die BfS und die Grünen abgeschoben. Die gewählten Vertreter könnten sich in dieser Frage nicht länger als Interessenvertreter der Beschäftigten darstellen. Die Debatte über faire Löhne und Transparenz im Klinikum bleibt damit weiterhin ungelöst.






