Bundespolizei rettet Hund und Schildkröte an einem Tag von den Gleisen
Charlotte SimonBundespolizei rettet Hund und Schildkröte an einem Tag von den Gleisen
Bundespolizei in Paderborn rettet Hund und Schildkröte innerhalb eines Tages von Gleisen
Die Bundespolizei in Paderborn hatte an einem einzigen Tag mit zwei ungewöhnlichen Einsätzen auf den Schienen zu tun. In beiden Fällen gerieten Tiere in Gefahr – zunächst ein herrenloser Hund, später eine Schildkröte in der Nähe eines Bahnübergangs.
Der erste Notruf ging von Zeugen am Bahnhof Altenbeken ein: Ein freundlicher Mischlingshund ohne Halsband war auf den Gleisen unterwegs. Anwohner lockten das Tier in Sicherheit und übergaben es den Beamten. Der Besitzer, der den Hund namens Rudi in Paderborn als vermisst gemeldet hatte, konnte seinen Vierbeiner später am Bahnhof wieder in die Arme schließen.
Weniger als eine Stunde nach Rudis Rettung erreichte die Polizei der nächste Alarm. Diesmal war eine Schildkröte in der Nähe des Bahnübergangs „An den Fischteichen“ gesichtet worden. Die Beamten brachten das Tier schnell von den Gleisen in Sicherheit und setzten es nahe der benachbarten Teiche wieder aus.
Beide Tiere kamen unverletzt davon – Rudi zu seinem Besitzer, die Schildkröte in ihren natürlichen Lebensraum. Die Vorfälle zeigen, wie schnelle Reaktionen von Polizei und Bürgern dazu beitragen, Haustiere und Wildtiere vor den Gefahren des Schienenverkehrs zu schützen.






