Bundesnetzagentur warnt vor Betrug bei Balkon-Solaranlagen – was Besitzer jetzt wissen müssen
Felix SchneiderBundesnetzagentur warnt vor Betrug bei Balkon-Solaranlagen – was Besitzer jetzt wissen müssen
Bundesnetzagentur warnt vor betrügerischen Schreiben an Besitzer von Balkon-Solaranlagen
Die Bundesnetzagentur hat die Öffentlichkeit vor gefälschten Briefen gewarnt, die sich an Besitzer von Balkon-Solaranlagen richten. In den betrügerischen Schreiben werden Empfänger zur Zahlung eines Bußgelds in Höhe von 41,60 Euro aufgefordert – bei Nichtzahlung drohen sogar noch höhere Strafen. Die Behörden bestätigen, dass es sich um Fälschungen handelt, und raten den Betroffenen dringend zum Handeln.
Die gefälschten Schreiben geben vor, von der Bundesnetzagentur zu stammen. Den Empfängern wird vorgeworfen, ihre kleinen Photovoltaik(PV)-Anlagen nicht im Marktstammdatenregister angemeldet zu haben. Zudem wird die sofortige Abgabe eines jährlichen EEG-Berichts gefordert.
Nach deutschem Recht müssen Betreiber von Balkon-Solaranlagen ihre Anlagen innerhalb eines Monats nach der Installation registrieren. Zudem sind sie verpflichtet, einmal jährlich die Zählerstände zu melden, um Anspruch auf die Einspeisevergütung zu haben. Zwar können bei Verstößen tatsächlich Bußgelder verhängt werden, doch die Behörde weist auf mehrere Auffälligkeiten in den gefälschten Schreiben hin – darunter falsche Absenderangaben und Telefonnummern.
In den betrügerischen Briefen wird ein Bußgeld von 41,60 Euro angedroht, das sich auf 208 Euro erhöht, falls die Zahlung nicht innerhalb von 14 Tagen erfolgt. Die Bundesnetzagentur rät den Empfängern, die Forderungen zu ignorieren und den Betrugsversuch bei der Polizei anzuzeigen. Offizielle Schreiben würden niemals derartige Zahlungsdrohungen enthalten, betonen die Behörden.
Die Bundesnetzagentur stellt klar, dass es sich bei den Briefen um einen Betrugsversuch handelt. Empfänger sollten verdächtige Schreiben direkt bei der Behörde überprüfen. Durch eine Meldung bei den Strafverfolgungsbehörden kann verhindert werden, dass weitere Besitzer von Solaranlagen Opfer solcher Machenschaften werden.






