06 June 2026, 14:01

BMW stärkt Lieferketten gegen Krisen und treibt Elektro-Offensive voran

BMW navigiert die neue 'nie normale' in der Logistik

BMW stärkt Lieferketten gegen Krisen und treibt Elektro-Offensive voran

BMW hat sein Lieferkettenmanagement gestärkt, um wirtschaftliche Herausforderungen und sich wandelnde Marktnachfrage besser zu bewältigen. Das von Dr. Michael Nikolaides geleitete Programm umfasst alle Unternehmensbereiche und zielt darauf ab, die Entscheidungsfindung zu optimieren sowie die Effizienz in einem unberechenbaren globalen Markt aufrechtzuerhalten.

Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um anhaltende Nachfrageschwankungen und geopolitische Spannungen zu meistern. Nikolaides, Senior Vice President für Produktion, Lieferkette und Logistik, geht davon aus, dass diese Herausforderungen weiterhin bestehen bleiben. Unter seiner Führung hat BMW die Häufigkeit von Abstimmungstreffen erhöht und die Datentransparenz in allen Geschäftsbereichen verbessert.

Im Jahr 2022 fertigte und verkaufte das Unternehmen weltweit 2,55 Millionen Fahrzeuge. Davon waren 375.000 voll elektrisch – ein Anteil von 15 Prozent am Gesamtabsatz. Trotz Marktbelastungen erzielte BMW in der Automobilsparte eine EBIT-Marge von 9,8 Prozent und erfüllte gleichzeitig die europäischen CO₂-Vorgaben.

Der Automobilhersteller senkte zudem die durchschnittlichen CO₂-Emissionen seiner gesamten europäischen Flotte auf 101,2 Gramm pro Kilometer. Für die Zukunft plant BMW, ab 2026 seine neue Neue Klasse-Plattform für Elektrofahrzeuge weltweit einzuführen.

Das Lieferkettenprogramm von BMW hat dem Konzern geholfen, sich an wirtschaftliche Instabilität und strengere Emissionsvorschriften anzupassen. Angesichts wachsender Absatzzahlen bei Elektrofahrzeugen und bevorstehender neuer Plattformen unterstützt die Strategie sowohl die kurzfristige Stabilität als auch die langfristigen Expansionspläne des Unternehmens.

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