Bielefelderin entkommt knapp einem perfiden Anlagebetrug durch falsche Finanzberater
Charlotte SimonBielefelderin entkommt knapp einem perfiden Anlagebetrug durch falsche Finanzberater
Bielefelderin entgeht nur knapp einem Anlagebetrug nach unseriösem Anruf
Eine Bielefelderin ist nur knapp einem Anlagebetrug entgangen, nachdem sie einen unaufgeforderten Anruf von einem angeblichen Vermögensverwalter erhalten hatte. Die Betrüger lockten mit einem vermeintlich attraktiven einjährigen Festgeldkonto und einer Rendite von 5,4 Prozent – woraufhin die Polizei nun vor ähnlichen Maschen warnt.
Der Vorfall begann, als die Frau einen Anruf von einer Person entgegennahm, die sich als Finanzexperte ausgab. Das Angebot – ein Festgeld mit ungewöhnlich hohen Zinsen – wirkte auf den ersten Blick seriös, sodass die Angerufene persönliche Daten an die angebliche Institution weitergab.
Erst später bestätigte ihr Anwalt, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Hätte die Frau das Geld überwiesen, wäre es nicht in eine legale Anlage geflossen, sondern in ein kriminelles Netzwerk verschwunden. Die Behörden betonen, dass solche Betrugsmaschen oft mit kleinen, glaubwürdigen Schritten beginnen, um Vertrauen aufzubauen, bevor die Opfer zur Überweisung größerer Summen gedrängt werden.
Die Bielefelder Polizei rät zur Vorsicht bei unerwarteten Anlageangeboten, insbesondere wenn diese hohe Renditen versprechen. Sie empfiehlt, Anbieter über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu überprüfen, die auf ihrer Website unseriöse Unternehmen listet. Bürger sollten unaufgeforderte Finanzangebote kritisch hinterfragen und vor einer Geldanlage die Seriosität des Unternehmens prüfen.
Die Behörden erinnern daran, wachsam gegenüber solchen Betrugsversuchen zu bleiben. Medienanfragen können an die Pressestelle der Bielefelder Polizei in der Kurt-Schumacher-Straße 46, 33615 Bielefeld, gerichtet werden oder an Sonja Rehmert unter 0521/545-3020 sowie Katja Küster unter 0521/545-3195. Die Ermittler beobachten solche Fälle weiterhin, um weitere finanzielle Verluste in der Region zu verhindern.






