Bergisch Gladbach plant modernes Jugendzentrum für das Zanders-Viertel bis 2026
Noah MayerBergisch Gladbach plant modernes Jugendzentrum für das Zanders-Viertel bis 2026
Bergisch Gladbach überarbeitet sein Angebot an Jugend- und Kinderbetreuung im Stadtzentrum. Seit Juni 2025 arbeitet die Stadt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche und dem Träger Q1 daran, diese Angebote zukunftsfähig auszurichten. Zwar stehen noch keine endgültigen Beschlüsse fest, doch es gibt konkrete Pläne für ein modernes, flexibles Jugendzentrum, das sich an veränderte Bedürfnisse anpasst.
Der Prozess begann vor über einem Jahr: Stadt und Partner erkundeten neue Ansätze für die offene Jugendarbeit. Q1, das seit der Eröffnung des Gleisparks am 9. Mai 2026 dort Programme durchführt, wird auf Dauer nicht in seiner bisherigen Form weiterbestehen. Die Stadt bestätigte jedoch, dass die offenen Jugendangebote im Zentrum in irgendeiner Form fortgeführt werden.
Ziel ist die Entwicklung eines neuen Jugendzentrums und angepasster Dienstleistungen, die zum sich wandelnden Zanders-Viertel passen. Bestehende Programme sollen erweitert und an künftige soziale sowie räumliche Anforderungen angepasst werden. Parallel dazu werden der Gleispark und die geplante Zentralwerkstatt zu zentralen soziokulturellen Anlaufstellen für eine flexible, bedarfsorientierte Jugendarbeit ausgebaut.
Gleichzeitig prüfen Stadt und Evangelische Kirche Optionen für einen dauerhaften Standort im Stadtzentrum. Dieser würde die Arbeit von Q1 ergänzen und eine kontinuierliche Unterstützung für junge Menschen sichern. Die Verwaltung versprach, den Prozess transparent und partizipativ zu gestalten – unter Einbindung aller Beteiligten, bevor ein klarer Vorschlag den politischen Gremien vorgelegt wird.
Bevor politische Entscheidungen fallen, sind weitere Bewertungen nötig: Dazu zählen fachliche Einschätzungen, städtebauliche Prüfungen und eine Überprüfung der Finanzierung. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, wird ein finaler, transparenter Plan vorgelegt.
Die Neuausrichtung der Jugendangebote bleibt ein laufender Prozess ohne festen Zeitplan für eine Entscheidung. Im Fokus steht ein nachhaltiges Modell, das sowohl dem Stadtzentrum als auch dem Zanders-Gebiet gerecht wird. Sobald die Anforderungen abschließend geklärt sind, wird ein konkreter Vorschlag zur politischen Beschlussfassung eingebracht.






