16 April 2026, 06:03

Alfred-Fischer-Halle in Hamm wird am 1. Oktober als Flüchtlingsunterkunft geschlossen

Ein Blaupause eines Gebäudelayouts mit detailliertem Text, einschließlich eines Blockplans eines Obdachlosenasyls.

Alfred-Fischer-Halle in Hamm wird am 1. Oktober als Flüchtlingsunterkunft geschlossen

Die Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen wird am 1. Oktober als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft geschlossen. Die Bezirksregierung Arnsberg bestätigte die Schließung nach Ablauf des Mietvertrags Ende September. In der Einrichtung lebten zuletzt etwa 150 Menschen, doch im Notfall bietet sie Platz für bis zu 400 Personen.

Die Halle war Ende 2023 als Notunterkunft in Betrieb gegangen, basierend auf einer Vereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Im Gegenzug hatte das Land für fast zwei Jahre keine weiteren Flüchtlinge nach Hamm zugewiesen. Mit dem Auslaufen des Mietvertrags soll das Gebäude nun wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden.

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Die derzeitigen Bewohner werden in andere landeseigene Einrichtungen umgesiedelt. Nach der Schließung stehen in Hamm weiterhin rund 240 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften zur Verfügung. Die Stadt hält die Ausstattung bereit, um die Halle bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden wieder in eine Notunterkunft umzuwandeln.

Sobald die Halle geräumt ist, plant Hamm, die Alfred-Fischer-Halle als hochwertige Veranstaltungslocation wiederzueröffnen. Offizielle beschreiben die künftige Nutzung als anspruchsvollen, atmosphärischen Ort für öffentliche und private Veranstaltungen.

Die Schließung beendet eine vorübergehende Regelung, die die Zahl der Flüchtlinge in Hamm stabil gehalten hat. Die Stadt bereitet sich nun darauf vor, die Halle wieder für kulturelle und gesellschaftliche Events zu nutzen. Eine erneute Umwidmung als Notunterkunft bleibt jedoch möglich, sollte der Bedarf an Unterkünften wieder steigen.

Quelle