Albert Grzesinski: Wie ein Sozialdemokrat die Weimarer Demokratie verteidigte
Felix SchneiderAlbert Grzesinski: Wie ein Sozialdemokrat die Weimarer Demokratie verteidigte
Veranstaltung zu Ehren von Albert Grzesinski: Ein Verteidiger der Weimarer Demokratie
Am Donnerstag, dem 1. Juni, findet in der Polizeipräsidium Wuppertal eine besondere Veranstaltung zu Ehren von Albert Grzesinski, einem führenden Sozialdemokraten, statt. Der Abend umfasst eine szenische Lesung seiner politischen Schriften sowie fachkundige Kommentare. Grzesinski, der als Berliner Polizeipäsident und preußischer Innenminister wirkte, spielte eine entscheidende Rolle im Widerstand gegen den Aufstieg des Nationalsozialismus während der Weimarer Republik.
Geboren 1879, machte sich Grzesinski als kompromissloser Verteidiger der Demokratie einen Namen. In seinen Reden der 1920er-Jahre trat er offen gegen antidemokratische Strömungen ein. Als Arbeiterführer und Politiker prägte er mit, was Historiker als „Preußens Bollwerk“ bezeichnen – eine politische und rechtliche Barriere gegen Extremismus.
Programm der Veranstaltung: Die Feierlichkeiten beginnen um 16:30 Uhr mit einer historischen Führung. Eine Anmeldung per E-Mail unter [email protected] ist erforderlich. Um 18:00 Uhr liest der Schauspieler Olaf Reitz aus Grzesinskis wichtigsten Werken. Prof. Dr. Dietfried Krause-Vilmar ordnet die Texte in ihren historischen Kontext ein und erläutert ihre Bedeutung.
Weitere Informationen, darunter das vollständige Programm, sind auf der Website der Alten Synagoge Wuppertal abrufbar. Die Veranstaltung trägt den Titel „Hüter der Verfassung“ und steht der Öffentlichkeit offen.
Grzesinskis Erbe als Beschützer der Weimarer Demokratie wird an diesem Abend durch seine eigenen Worte lebendig. Die Verbindung aus Theater, Geschichte und Analyse rückt seine Verdienste in den Fokus. Interessierte müssen sich für die Führung vorab anmelden; weitere Details finden sich online.






