ADFC wirbt mit Radtour für Solingens umstrittene Veloroute 2
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) organisiert Radtour für zentrale Radroute in Solingen
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) veranstaltet eine Radtour, um auf die Bedeutung einer zentralen Radverbindung in Solingen aufmerksam zu machen. Die Aktion soll Bedenken entkräften, wonach die Strecke überflüssig sei, und gleichzeitig umweltfreundliche Mobilität fördern. Die Tour findet am Samstag, dem 25. Februar 2023, statt und startet um 11 Uhr am Schützenplatz in Solingen-Ohligs.
Die geplante Route folgt der Veloroute 2 von Ohligs über die Merscheider Straße und die Beethovenstraße bis ins Stadtzentrum mit Ziel am Fronhof. Der ADFC argumentiert, dass die zentrale Trasse Arbeitsplätze, Wohngebiete, Schulen und Kulturstätten besser verbindet als die Alternativvorschläge. Die beiden anderen diskutierten Routen über die Viehbachtalstraße und das Lochbachtal sehen steilere Anstiege vor und lösen zudem nicht das Problem der „letzten Meile“.
Der Verband setzt sich für einen zwei Meter breiten, auf der Fahrbahn markierten Radstreifen ein, der Radfahrende für den übrigen Verkehr sichtbar macht, während Parken dort verboten wäre. Zudem ließe sich entlang dieser Strecke ein Mobilitätshub mit sicheren Fahrradabstellplätzen, Lastenradverleih und Carsharing besser realisieren. Die Veranstaltung richtet sich an alle Altersgruppen, wird von der Polizei begleitet und orientiert sich am Tempo des langsamsten Teilnehmers.
Der ADFC sieht die Route als Teil eines übergeordneten, vernetzten Verkehrskonzepts. Der regionale Nahverkehrsplan zielt darauf ab, die Nutzung des öffentlichen Verkehrs durch nahtlose multimodale Verbindungen zu verdreifachen. Gleichzeitig will die Initiative Gefahrenstellen reduzieren und den Fluss von Bussen, Straßenbahnen und Zügen verbessern.
Mit der Radtour möchte der ADFC die praktischen Vorteile der zentralen Route aufzeigen. Der Verband ist überzeugt, dass sie die Mobilitätsziele der Region unterstützt und nachhaltigere Verkehrsmittel attraktiver macht. Die Gestaltung der Strecke und ihre Anbindungen sollen den Alltagsbedarf von Anwohnerinnen, Anwohnern und Pendlerinnen und Pendlern decken.






