Abschied von Shermin Langhoff: Wie das Gorki-Theater Berlins Kultur prägt
Felix SchneiderAbschied von Shermin Langhoff: Wie das Gorki-Theater Berlins Kultur prägt
Ein Abschiedsabend am Berliner Maxim-Gorki-Theater markierte einen Wandel in der künstlerischen Ausrichtung. Bei der Veranstaltung wurde Shermin Langhoff, die scheidende Intendantin, mit Reden und Aufführungen geehrt. Anschließend trafen sich die Gäste in einer nahegelegenen Bar, um über die sich wandelnde Identität der Stadt zu sprechen.
Der Abend begann mit einer Revueshow. Via Jikeli eröffnete das Programm mit Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen aus Christian Weises Der Untertan. Später sang Jonas Dassler das Fledermaus-Aussterbelied, bevor sich das Publikum in die Bar begab, um bei Getränken und Gesprächen den Abend fortzusetzen.
In der Bar diskutierten die Anwesenden über den Wandel Berlins und seine dystopischen Züge. Trotz der Veränderungen der Stadt fanden sie Trost in der vertrauten Atmosphäre. Zuvor hatte Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, eine Rede zu Ehren Langhoffs gehalten. Sie antwortete mit einer kurzen Ansprache und ließ ihre vorbereiteten Notizen demonstrativ zu Boden fallen.
Das unter dem Titel Lieder aus den letzten Jahren stehende Konzert wurde von einer Feier abgerundet. Die Veranstaltung würdigte das Erbe des postmigrantischen Theaters, das längst zum kulturellen Kanon gehört.
Der Abend endete mit Gesprächen über die Zukunft des Theaters. Der Abschied des Gorki von Langhoff leitet ein neues Kapitel seiner künstlerischen Vision ein. Das postmigrantische Theater bleibt ein prägender Einfluss in der deutschen Kulturlandschaft.






