19 April 2026, 18:03

Abriss des AOK-Gebäudes in Hürth ebnet Weg für nachhaltige Stadtentwicklung

Detailierte alte Stadtkarte mit nummerierten Geb├Ąuden, Stra├čen und Text, die eine vorgeschlagene Entwicklungsstelle am unteren Rand anzeigt.

Abriss des AOK-Gebäudes in Hürth ebnet Weg für nachhaltige Stadtentwicklung

Abbruch des ehemaligen AOK-Gebäudes in Hürth begonnen – Meilenstein für das Stadtentwicklungsprojekt Lebensader Lux

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In Hürth hat der Abriss des ehemaligen AOK-Gebäudes begonnen und markiert damit einen wichtigen Schritt im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts Lebensader Lux. Die Initiative zielt darauf ab, die Stadt durch moderne Infrastruktur und nachhaltige Praktiken zu verwandeln. Vor dem Rückbau prüften Verantwortliche sorgfältig, welche Materialien gerettet und wiederverwendet werden können.

Das Vorhaben folgt einem Beschluss des Planungsausschusses vom Dezember 2023, der die Stadt anwies, vor größeren Abrissarbeiten wiederverwendbare Materialien zu erfassen. Im Rahmen des Prozesses wurden zudem Schadstoffe identifiziert und fachgerecht entfernt. Ausgewählte Bauteile wie Metallplatten, Handläufe, Bodenroste, Ziegelsteine, Fenster und Bänke sollen nun weitergenutzt statt entsorgt werden.

In Kooperation mit der RWTH Aachen werden diese Materialien in das Forschungsprojekt Target-X einfließen. Die Initiative erforscht innovative Bauverfahren und nutzt dafür ein 4.000 Quadratmeter großes Referenzgelände in Aachen. Beteiligt sind unter anderem das Center Construction Robotics GmbH, die Concular GmbH sowie die Rhiem & Sohn Kies und Sand GmbH & Co. KG.

Nach Abschluss der Abrissarbeiten entsteht auf dem Gelände ein modernes Gebäude sowie ein neuer Platz. Geplant sind zudem ein Wasserspiel, Grünflächen und hochwertige öffentliche Einrichtungen. Die Neugestaltung steht im Einklang mit dem übergeordneten Ziel, Hürth zu beleben und dabei Nachhaltigkeit in den Vordergrund zu stellen.

Das ehemalige AOK-Areal wird bald ein zentraler Bestandteil der städtischen Erneuerung Hürths sein. Die zurückgewonnenen Materialien unterstützen laufende Forschungen zu kreislauffähigen Bauweisen. Gleichzeitig sollen der neue Platz und das Gebäude die öffentlichen Räume und die Infrastruktur der Stadt aufwerten.

Quelle