Abriss des alten AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim startet bald – was kommt danach?
Noah MayerAbriss des alten AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim startet bald – was kommt danach?
Abbruch des ehemaligen AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim beginnt voraussichtlich Ende April bis Anfang Mai 2025
Der Rückbau markiert einen wichtigen Schritt in der Umgestaltung des Viertels – bereits jetzt liegen Pläne für einen Neubau und einen öffentlichen Platz vor.
Vor Beginn der Arbeiten wird die verbleibende Einrichtung sowie technische Ausstattung des Gebäudes in einer öffentlichen Versteigerung verkauft. Nach der Räumung folgt die schrittweise Entkernung und der anschließende Abriss, Stockwerk für Stockwerk von oben nach unten. Dabei werden besondere Rücksicht auf die Umwelt genommen und Belästigungen für die Anwohner auf ein Minimum reduziert.
Für den Abriss kommen sowohl maschinelle als auch manuelle Methoden zum Einsatz, um Erschütterungen zu verringern. Gefährliche und recycelbare Materialien werden fachgerecht getrennt und entsorgt. Einige Bauteile wie Gitterroste, Bleche, Ziegel, Fenster und Bänke werden für ein Forschungsprojekt mit der RWTH Aachen aufbewahrt.
Zusätzliche Straßensperrungen sind nicht erforderlich, da die Luxemburger Straße bereits gesperrt ist. Bis Ende September 2025 soll das gesamte Gelände beräumt sein, um Platz für die nächste Phase des Projekts „Lux Life Achse“ zu schaffen.
Nach Abschluss der Arbeiten entstehen hier ein Neubau, ein Platz mit Wasserspiel sowie begrünte Freiflächen zur öffentlichen Nutzung.
Der Abriss stellt einen Meilenstein in der Entwicklung des Viertels dar. Nach der Freimachung des Geländes beginnen die Bauarbeiten für einen modernen Platz und ein neues Gebäude, die die Aufenthaltsqualität im Quartier steigern sollen. Das Projekt bleibt im Zeitplan, weitere Verkehrsbehinderungen sind nicht zu erwarten.
