20 April 2026, 06:02

72-Jährige entgeht Love-Scamming-Betrug durch rechtzeitige Warnung

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

72-Jährige entgeht Love-Scamming-Betrug durch rechtzeitige Warnung

Eine 72-jährige Frau aus dem Kreis Coesfeld hat bei der örtlichen Polizei einen Verdachtsfall auf Love Scamming angezeigt. Das Opfer wurde von einem Mann kontaktiert, der sich als Dubaiser Prinz in den USA ausgab und sie dazu brachte, ihm Geld zu überweisen.

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Die Frau lernte den Betrüger zunächst online kennen, wo er behauptete, der dubaisischen Königsfamilie anzugehören. Im Laufe der Zeit gewann er ihr Vertrauen durch übertriebene Schmeicheleien und tägliche Nachrichten über WhatsApp.

Schließlich bat er sie um einen kleineren dreistelligen Betrag, angeblich für Gerichtskosten. Die Geschädigte kam der Bitte nach und überwies das Geld per Banktransfer. Kurze Zeit später forderte er eine deutlich höhere Summe von 2.500 Euro – diesmal für eine angebliche Transportfirma.

Bevor die Frau den größeren Betrag überwies, holte sie Rat bei einer Freundin und ihrer Tochter ein. Diese rieten ihr, die Polizei einzuschalten. Die Beamten empfahlen ihr, den WhatsApp-Kontakt zu blockieren und keine weiteren Zahlungen zu leisten. Zum Zeitpunkt der Anzeige hatte sie die 2.500 Euro noch nicht überwiesen.

Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen im Zusammenhang mit vorgetäuschten Liebesbeziehungen, bei denen falsche Identitäten und emotionale Manipulation eine Rolle spielen. Betroffene werden aufgefordert, verdächtige Vorfälle umgehend zu melden und keine Geldbeträge an unbekannte Kontakte zu überweisen. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an.

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