09 June 2026, 14:02

2023 brachte Rekordstaus auf deutschen Autobahnen – besonders in NRW

2023 Verkehrsdaten: Significante Zunahme von Staus im Vergleich zum Vorjahr

2023 brachte Rekordstaus auf deutschen Autobahnen – besonders in NRW

Staus auf deutschen Autobahnen verschärften sich 2023 deutlich

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Die Verkehrslage auf deutschen Autobahnen hat sich im Jahr 2023 spürbar verschlechtert. Zwar blieben die Gesamtverzögerungen unter dem Niveau vor der Pandemie, doch lange Staus und zähfließender Verkehr traten deutlich häufiger auf als noch 2022. Neue Daten des ADAC zeigen einen starken Anstieg sowohl der Häufigkeit als auch der Länge von Verkehrsbehinderungen im vergangenen Jahr.

Die durch Staus verlorenen Stunden summierten sich 2023 auf insgesamt 521.000 – zwar weniger als 2019, aber deutlich mehr als im Vorjahr. Die durch Staus und stockenden Verkehr verursachten Verspätungen stiegen um fast 30 Prozent auf 427.000 Stunden. Der schlimmste Tag des Jahres war Freitag, der 29. September, mit rund 2.400 Stunden Verzögerung.

Die Staubelastung nahm im Laufe des Jahres kontinuierlich zu und erreichte im Sommer sowie im frühen Herbst ihren Höhepunkt. Der August 2023 übertraf sogar den August 2019 beim Verkehrsaufkommen, während September und November fast an die Werte von 2019 heranreichten. Die stauanfälligsten Wochentage waren Mittwoch und Donnerstag, an denen es durchschnittlich jeweils etwa 1.500 Stau-Stunden gab.

Besonders betroffen war Nordrhein-Westfalen, wo fast 34 Prozent aller Staus registriert wurden. Der längste Einzelstau erstreckte sich am Freitag, dem 20. Januar, auf 56 Kilometer auf der A61 bei Mönchengladbach. Insgesamt verzeichnete der ADAC 691 Staus mit einer Länge von über 20 Kilometern – fast doppelt so viele wie die 383 im Jahr 2022.

Die Zahlen für 2023 zeigen einen klaren Aufwärtstrend bei Verkehrsbehinderungen im Vergleich zu 2022. Längere Staus und stärkere Verzögerungen deuten auf eine wachsende Belastung des deutschen Straßennetzes hin. Die Daten machen besonders die hohe Staubelastung in Nordrhein-Westfalen sowie in den Hauptreisezeiten im Sommer deutlich.

Quelle