10 May 2026, 02:02

20-Jähriger rast mit Hochleistungsauto betrunken gegen Baum in Düsseldorf

Schwarze und weiße Zeitung mit der Überschrift "Zugunglück Tödlich für 20" und einem Bild eines Zugunglücks im Hintergrund.

20-Jähriger rast mit Hochleistungsauto betrunken gegen Baum in Düsseldorf

20-Jähriger rast mit Hochleistungs-Mercedes in Baum nahe Düsseldorfer Hafen

Am 19. Oktober prallte ein 20-jähriger Mann mit einem leistungsstarken Mercedes gegen einen Baum in der Nähe des Düsseldorfer Hafens. Der Unfall ereignete sich um 18:20 Uhr; die Behörden gehen davon aus, dass der Fahrer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand. Sowohl der Fahrer als auch sein Beifahrer blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt.

Die hinzugezogene Polizei stellte fest, dass dem Fahrer der Führerschein fehlte. Sein Fahrerlaubnis war zuvor wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz entzogen worden. Die Beamten beschlagnahmten das Fahrzeug und ordneten eine Blutprobe an, um den Konsum von Suchtmitteln nachzuweisen.

Dem Mann drohen nun mehrere Strafverfahren, darunter gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, Fahren unter Drogeneinfluss und Fahren ohne Führerschein.

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Der Vorfall fällt in die Zeit der laufenden #LEBEN-Kampagne in Nordrhein-Westfalen. Die von der Düsseldorfer Polizei geleitete Initiative richtet sich gegen riskantes Verhalten im Straßenverkehr. Im Fokus stehen aggressive Autofahrer, Radfahrer, die Rotlicht missachten, sowie unachtsame Fußgänger. Die Behörden setzen auf konsequente Ahndung von Verstößen und Aufklärung über die damit verbundenen Gefahren.

NRW-Innenminister Herbert Reul betonte die Bedeutung von unangekündigten Verkehrskontrollen. Er warnte, dass Verstöße konsequent geahndet würden, um die Unfallzahlen zu senken und die Sicherheit zu erhöhen.

Der Fall des Fahrers wird nun juristisch weiterverfolgt. Bei einer Verurteilung müssen er mit Strafen wegen rücksichtsloser Fahrweise, Drogenkonsums und Fahrens ohne Berechtigung rechnen. Unterdessen setzt die #LEBEN-Kampagne ihre Überwachung der Straßen im gesamten Bundesland fort.

Quelle