12 Städte gedenken gemeinsam der NS-Opfer am Wenzelnberg-Mahnmal
Gedenkfeier am Wenzelnberg: 12 Städte erinnern an NS-Opfer
Am 19. April 2026 findet um 11 Uhr die jährliche Gedenkveranstaltung am Wenzelnberg-Mahnmal statt. Anlass ist die Erinnerung an 71 Menschen, die am 13. April 1945 vom NS-Regime ermordet wurden. Lokale Vereine und Schulen beteiligen sich an der würdevollen Zeremonie.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von sechs Städten des Bergischen Landes organisiert: Langenfeld, Remscheid, Solingen, Wuppertal, Leverkusen und Leichlingen. Seit 2015 wirken zudem sechs weitere Städte aus Sachsen mit – Zittau, Löbau, Görlitz, Bautzen, Herrnhut und Ebersbach-Neugersdorf – und bereichern die Gedenkfeier mit ihren Beiträgen.
Im Rahmen der Feierlichkeiten halten Langenfelds Bürgermeister Gerold Wenzens sowie Alexandra Mehdi von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Reden. Ein gemeinsamer Auftritt des Langenfelder Kinder- und Jugendchors und des AWO-Chors gestaltet das Programm mit. Zudem beteiligen sich Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse (Q1) des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Langenfeld.
Den Abschluss bildet das gemeinsame Singen des Liedes "Die Moorsoldaten", das historisch mit dem Widerstand gegen Unterdrückung verbunden ist.
Die Gedenkveranstaltung vereint Schulen, Chöre und lokale Verantwortungsträger, um der 1945 Ermordeten zu gedenken. Seit ihrer Gründung ist die Zeremonie gewachsen und bindet heute 12 Städte der Region ein. Sie bleibt ein fester und bedeutender Termin im jährlichen Kalender der Gemeinschaft.






