24 March 2026, 12:02

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Krise

Schwarzes Foto von Männern, die auf einem Feld Füßball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Fahne mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Krise

1. FC Köln entlässt Cheftrainer Lukas Kwasniok nach enttäuschender Serie

Der 1. FC Köln hat Cheftrainer Lukas Kwasniok nach einer Reihe schwacher Ergebnisse beurlaubt. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 15 der Bundesliga steht. Der bisherige Co-Trainer René Wagner übernimmt nun das Amt des Cheftrainers.

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Kwasnioks Amtszeit begann am 1. Juli 2025, dauerte jedoch weniger als neun Monate. Unter seiner Führung gelang Köln in 29 Spielen lediglich sieben Siege bei acht Unentschieden und 14 Niederlagen. Die Mannschaft erzielte 41 Tore, kassierte jedoch 52 – die Siegquote lag bei nur 24,14 Prozent.

Den Ausschlag gab schließlich ein 3:3 im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Zwar hatte der Verein nach neun Spieltagen noch auf Platz sieben gestanden, doch die Leistungskurve zeigte anschließend steil nach unten: In den letzten 18 Partien gab es nur zwei Siege. Kwasniok hatte Köln zwar zunächst aus der Abstiegszone gehalten, doch die jüngsten Rückschläge führten nun zu seiner Entlassung.

Der erfahrene Fußballkenner Peter Neururer hinterfragte den Zeitpunkt des Trainerwechsels. Er deutete an, dass interne Probleme eine Rolle gespielt haben könnten, und warnte, dass zwei weitere Niederlagen den Verein in akute Abstiegsgefahr bringen könnten. Zudem äußerte er Zweifel, ob die Beförderung des Co-Trainers René Wagner die richtige Lösung sei.

Als möglicher Nachfolger wird Friedhelm Funkel gehandelt – eine Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt würde jedoch Fragen aufwerfen.

Für Köln beginnt nun eine entscheidende Phase unter Wagners Führung. Mit nur zwei Punkten Abstand zum Relegationsplatz steht der Bundesliga-Erhalt auf dem Spiel. Bleiben die Leistungen aus, könnte der Abstiegskampf schnell zur Realität werden.

Quelle