27 April 2026, 08:02

Zürich vs. Dortmund: Wo bleibt vom Gehalt mehr übrig?

Detailierte alte Karte von Dortmund, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Texte mit Stadtinformationen auf einem weißen Hintergrund zeigt.

Zürich vs. Dortmund: Wo bleibt vom Gehalt mehr übrig?

Ein neuer Vergleich von Gehältern und Lebenshaltungskosten unterstreicht die deutlichen Unterschiede zwischen den deutschsprachigen Städten. Während Zürich mit den höchsten Nettoeinkommen vorne liegt, bietet Dortmund den Einwohnern ein ausgewogeneres finanzielles Bild. Die Daten zeigen, wie weit ein monatliches Gehalt in den jeweiligen Städten reicht, wenn man die Ausgaben berücksichtigt.

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In Zürich genießen Arbeitnehmer:innen die höchsten durchschnittlichen Nettogehälter, die zwischen 71.100 und 76.400 Schweizer Franken pro Jahr liegen. Damit liegen die Einkommen deutlich über denen anderer Städte, doch die hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz schmälern diesen Vorteil teilweise.

München folgt mit Nettojahresgehältern zwischen 34.300 und 37.200 Euro. Trotz guter Löhne lassen steigende Mieten und tägliche Ausgaben vielen nur wenig Spielraum im Budget. Eine alleinstehende Person, die beispielsweise 2.500 Euro netto im Monat verdient, hat nach Abzug der durchschnittlichen Lebenshaltungskosten von 1.800 Euro nur noch 700 Euro übrig.

Dortmund zeigt ein anderes Bild: Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt liegt bei etwa 47.000 Euro, was für eine alleinverdienende Person ein Nettoeinkommen von rund 30.500 Euro bedeutet. Fachkräfte in spezialisierten Berufen schneiden besser ab: Projektmanager:innen kommen auf ein Nettoeinkommen zwischen 38.900 und 42.200 Euro jährlich, während Personalmanager:innen 32.800 bis 35.500 Euro verdienen. Trotz jüngster Preisanstiege bleiben die Lebenshaltungskosten niedriger als in München oder Zürich, mit durchschnittlichen monatlichen Ausgaben von 1.800 Euro.

Die Zahlen belegen, dass Zürich bei den Löhnen klar führt, die hohen Kosten den Vorsprung in der Praxis jedoch verringern. Dortmunds mittlere Gehälter und moderate Ausgaben bieten den Bewohner:innen ein zugänglicheres Gleichgewicht. Noch ist die Stadt vergleichsweise erschwinglich – doch steigende Preise lassen diesen Vorteil allmählich schrumpfen.

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