15 March 2026, 00:02

Zanders-Gelände wird zum nachhaltigen Stadtquartier mit neuem Energiekonzept

Ein kleiner Bach fließt durch eine Stadt neben einem graffiti-bedeckten Gebäude, mit einer Brüstung auf der linken Seite und Gebäuden, Bäumen, Fahrzeugen und Himmel im Hintergrund.

Zanders-Gelände wird zum nachhaltigen Stadtquartier mit neuem Energiekonzept

Die Pläne zur Umwandlung des Zanders-Geländes in ein modernes Stadtquartier nehmen konkrete Formen an. Das Projekt umfasst Abrissarbeiten, ökologische Aufwertungen und die Gründung eines neuen Energieunternehmens, das nicht-fossile Energie liefern soll. Wichtige Schritte wurden bereits skizziert, doch die Gesamtkosten bleiben vorerst unklar.

Einer der ersten großen Maßnahmen wird der Abriss der ehemaligen Tischlerei an der Hauptstraße sein. Das Gebäude ist stark mit Schadstoffen belastet, was eine sorgfältige Entsorgung erfordert. Im nächsten Jahr sollen weitere Bauten abgerissen werden – darunter der Kalandersaal, die Sortierhalle und das Lagerhochhaus – mit geschätzten Kosten von 7,4 Millionen Euro.

Im Rahmen der Neugestaltung wird auch der Bachlauf, der durch das Gelände fließt, wiederhergestellt. Derzeit kaum sichtbar, soll er künftig von Norden nach Südosten durch das Areal geleitet werden, was sowohl die Entwässerung als auch das natürliche Landschaftsbild verbessert.

Für eine nachhaltige Energieversorgung planen die Stadt und die Belkaw die Gründung der Energie GL GmbH. Das neue Unternehmen soll die nicht-fossile Energieversorgung für das Zanders-Quartier und möglicherweise angrenzende Stadtteile übernehmen. Allerdings liegen noch keine Gesamtkostenschätzungen für das gesamte Vorhaben vor – inklusive Bachsanierung, Abrissarbeiten und Energiegesellschaft. Frühere Angaben, wie 6 bis 9 Millionen Euro für die inzwischen verworfene Sanierung eines Gebäudes oder 2,5 Millionen Euro für eine Jugendeinrichtung, decken nur Teilaspekte des umfassenden Projekts ab.

Das Zanders-Gelände steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Abriss, ökologische Aufwertung und ein eigener Energielieferant sind in Arbeit. Während einige Kosten – wie die 7,4 Millionen Euro für die Gebäuderückbauten – bereits bekannt sind, steht die vollständige finanzielle Dimension der Umgestaltung noch aus. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen und nachhaltigen Infrastruktur des Viertels.

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