Witten entscheidet: Soll der Hohenstein wieder Wildschweine oder Bäume beherbergen?
Charlotte SimonWitten entscheidet: Soll der Hohenstein wieder Wildschweine oder Bäume beherbergen?
Über die Zukunft des ehemaligen Wildschweingeheges in Witten wird der Stadtrat am 23. Februar 2026 entscheiden. Die Anlage auf dem Hohenstein, einst eine beliebte Attraktion, steht seit Juli 2025 leer. Nun liegen unterschiedliche Nutzungsvorschläge verschiedener Parteien auf dem Tisch.
Das Gehege zog früher jährlich rund 50.000 Besucher an, bevor es 2020 geschlossen wurde. Im vergangenen Sommer wurden die letzten Wildschweine – etwa zehn Tiere pro Jahr – gekeult, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu stoppen. Seit Juli 2025 leben dort keine Tiere mehr.
Die Stadtverwaltung schlägt vor, das Gelände in eine "experimentelle Forstzone" umzuwandeln und dort Bäume zu pflanzen. Die AfD hingegen möchte die Wildschweine wieder ansiedeln. Sowohl CDU als auch SPD befürworten, die Bevölkerung nach Ideen für eine neue Nutzung des Areals zu befragen.
Die Entscheidung des Rates im Februar wird die Zukunft des Hohensteins prägen. Bei einer Zustimmung könnten bald wieder Bäume oder Wildschweine den Hügel bevölkern. Zudem wird sich zeigen, ob die Bürgerbeteiligung eine Rolle im Prozess spielen wird.






