06 November 2025, 06:01

Wie der erste Berliner CSD 1979 die LGBTQ+-Bewegung prägte

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße gehen und Abzeichen auf ihren Hemden tragen, mit einer großen Menge, die sich um die Straße versammelt.

Wie der erste Berliner CSD 1979 die LGBTQ+-Bewegung prägte

Die erste Christopher-Street-Day-Demonstration (CSD) in Berlin fand am 30. Juni 1979 mit 450 Teilnehmenden in West-Berlin statt – unter dem Motto 'Gay Pride'. Anders als bei späteren Veranstaltungen bleiben die beteiligten Persönlichkeiten und Organisationen in den verfügbaren Quellen ungenannt. Der CSD erinnert an die Stonewall-Aufstände in New York City am 27. Juni 1969, als sich LGBTQ+-Personen im Stonewall Inn in Greenwich Village gegen polizeiliche Schikanen zur Wehr setzten. Heute ziehen die Feiern weltweit rund eine Million Menschen auf die Straßen, um Vielfalt zu feiern und für die Rechte von LGBTQ+-Personen einzutreten. Mit bunten Wagen und mitreißender Musik entsteht eine ausgelassene Feststimmung. Der erste Berliner CSD markierte einen bedeutenden Moment in der LGBTQ+-Geschichte der Stadt. Auch wenn die Teilnehmenden namentlich nicht überliefert sind, legte ihr Mut, für ihre Rechte einzustehen, den Grundstein für die heutige jährliche Feier.