Weseler Sternsinger kämpfen mit Spendenaktion gegen weltweite Kinderarbeit
Charlotte SimonWeseler Sternsinger kämpfen mit Spendenaktion gegen weltweite Kinderarbeit
Eine Gruppe junger Sternsinger aus Wesel besuchte am 2. Januar 2026 das Rathaus, um über ihre jüngsten Spendenaktionen zu berichten. Die 25 Kinder im Alter zwischen vier und siebzehn Jahren wurden von Betreuern der katholischen Pfarrei St. Nikolaus begleitet. Ihre diesjährige Kampagne stand unter dem Motto „Schule statt Fabriken – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und setzte sich für die Bekämpfung von Kinderarbeit ein.
Die Aktion der Sternsinger, die traditionell rund um das Fest Epiphanie stattfindet, wird von großen Organisationen unterstützt, darunter die Deutsche Bischofskonferenz, Caritas Deutschland sowie lokale Diözesen wie Köln und München-Freising. Pfarrnetzwerke im ganzen Land beteiligen sich an der Initiative, die Gelder für Kinder in rund hundert Ländern sammelt.
Im Weseler Rathaus trafen die jungen Sänger auf Klaus Schutz, den Ersten Bürgermeisterstellvertreter der Stadt. Er begrüßte die Gruppe und dankte den Kindern für ihr Engagement. Die Sternsinger berichteten anschließend von ihren Erfahrungen bei der Spendensammlung und betonten, wie die Gelder benachteiligten Kindern den Zugang zu Bildung statt ausbeuterischer Arbeit ermöglichen sollen. Der Besuch war ein weiterer Höhepunkt der langjährigen Tradition, bei der die jungen Sänger in der Epiphaniezeit Spenden sammeln. Das diesjährige Motto unterstrich die dringende Notwendigkeit, Kinderarbeit weltweit durch Schulbildung zu ersetzen.
Die von den Sternsingern gesammelten Mittel fließen in Projekte zum Schutz der Kinderrechte auf der ganzen Welt. Die Kampagne in Wesel spiegelt die übergeordneten Bemühungen katholischer und karitativer Organisationen wider, gegen Kinderarbeit vorzugehen. Die Begegnung im Rathaus zeigte einmal mehr die Wertschätzung für das Engagement der jungen Freiwilligen in der Region.