19 December 2025, 22:12

Wegen Millionenwohnungsknappheit: Günther Jauch provoziert Naturschützer

Ein weißes Gebäude mit Menschen, Pflanzen, Zäunen, Gras, Pfählen und Bäumen in der Nähe.

Wegen Millionenwohnungsknappheit: Günther Jauch provoziert Naturschützer

Wegen Millionen fehlender Wohnungen: Günther Jauch provoziert Naturschützer

Teaser: Günther Jauch ist nicht für Blätter vor den Mund bekannt: Der Quizmaster hat stets eine passende Bemerkung parat. In einer neuen Folge von „Wer wird Millionär?“ erlebt ein junger Kandidat das am eigenen Leib – und verteidigt im Studio seine Arbeit im Naturschutz.

30. September 2025, 06:37 Uhr

Ein 22-jähriger Student saß diese Woche auf dem heißen Stuhl bei „Wer wird Millionär?“. Torben Löw, der Landschaftsplanung und Naturschutz studiert, verließ die Show mit 1.000 Euro, nachdem die Zeit abgelaufen war. Sein Auftritt löste zugleich eine Debatte über Bauverzögerungen durch Artenschutzbestimmungen aus.

Löw entschied sich für das Spielformat mit vier Jokern und sicherte sich 1.000 Euro, bevor die Uhr abgelaufen war. Wie er in der Sendung erklärte, geht es in seiner Arbeit darum, Tieren bei Neubauprojekten geeignete Lebensräume zu schaffen. Dabei arbeitet er mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland) zusammen.

Moderator Günther Jauch hinterfragte kritisch, warum die Umsiedlung von Tieren wie Mauereidechsen oft so lange dauert, bevor mit dem Bau begonnen werden darf. Er monierte überbordende Bürokratie, die dringend benötigten Wohnungsbau ausbremse. Löw räumte die Verzögerungen ein, gab aber zu, dass schnellere Entscheidungsprozesse das System effizienter machen könnten. Jauch bohrte weiter nach und fragte, ob Naturschutzmaßnahmen manchmal unnötige Hürden aufbauen würden. Löw, der die Bedeutung des Artenschutzes verteidigte, gestand ein, dass die Balance zwischen Tempo und ökologischer Verantwortung eine Herausforderung bleibt.

Die Folge machte die Spannungen zwischen Wohnungsnot und Naturschutz deutlich. Löw ging mit einem bescheidenen Gewinn nach Hause, trug aber zu einer größeren Diskussion über Planungsbeschleunigung bei. Seine Tätigkeit beim NABU stellt ihn mitten in diese anhaltenden Debatten.