07 November 2025, 16:01

Warum der FC Bayern auf Fabio Silva verzichtete – und stattdessen Jackson holte

Eine Person spielt mit einem Fußball.

Warum der FC Bayern auf Fabio Silva verzichtete – und stattdessen Jackson holte

FC Bayern München hatte im Sommertransferfenster eine Verpflichtung des Stürmers Fabio Silva in Erwägung gezogen, entschied sich letztlich aber dagegen. Stattdessen verlieh der Rekordmeister Nicolas Jackson von Chelsea. Silva, der in diesem Sommer zu Borussia Dortmund wechselte, arbeitet sich nach einer Adduktoren-OP langsam zurück in die Form.

Das Interesse des FC Bayern an Silva war jedoch nie ernsthaft vorangetrieben worden – Vorstandschef Oliver Kahn stand dem Vorhaben eher skeptisch gegenüber. Der 20-jährige portugiesische Angreifer hatte in England eine schwierige Zeit durchlebt: Trotz eines Wechsels für 40 Millionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers im Jahr 2020 konnte er sich dort nie richtig durchsetzen. Nach mehreren Leihstationen verließ er den Verein schließlich für 22,5 Millionen Euro in Richtung Dortmund.

Bei den Schwarz-Gelben fungiert Silva derzeit als Backup für Sturmspitze Serhou Guirassy. Sein erstes Tor für den BVB erzielte er in der Champions League gegen den FC Kopenhagen – ein vielversprechender Auftritt. Der FC Bayern hatte Silva zeitweise als mögliche Verstärkung für den Sturm neben Harry Kane im Blick, setzte am Ende jedoch auf die Leihe von Jackson.

Für Fabio Silva bedeutet der Wechsel von den Wolves zu Borussia Dortmund einen Neuanfang. Nach seiner Rückkehr von der Adduktorenverletzung machte er mit seinem ersten Champions League-Treffer auf sich aufmerksam. Der FC Bayern hingegen verfolgte sein Interesse an dem Portugiesen nicht weiter und sicherte sich stattdessen Nicolas Jackson auf Leihbasis von Chelsea.