Vom Senegal nach München: Wie Isaak Cissé zum FC-Bayern-Kultstar wurde
Felix SchneiderSeine Sehnsucht nach seinen Bayern-Idolen trieb ihn nach München - Vom Senegal nach München: Wie Isaak Cissé zum FC-Bayern-Kultstar wurde
Isaak Cissé ist zu einem der bekanntesten Gesichter Münchens geworden – sowohl am Steuer als auch vor der Kamera. Der 69-jährige Taxifahrer und lebenslange Fan von FC Bayern München wird bald in einer Lebenslinien-Dokumentation des Bayerischen Rundfunks (BR) porträtiert. Sein Weg von Dakar nach Bayern ist ebenso farbig wie seine Leidenschaft für Fußball und den bayerischen Dialekt.
1954 in der senegalesischen Hauptstadt geboren, wuchs Cissé in Armut als eines von 13 Geschwistern auf. Ende der 1970er-Jahre zog er nach München, um seinen Fußballidolen vom FC Bayern München näher zu sein. Die Eingewöhnung war nicht einfach, doch er baute sich ein Leben auf, arbeitete als Taxifahrer und gründete eine Familie.
Im Laufe der Jahre wurde Cissé zu einer lokalen Legende – bekannt für sein dröhnendes Lachen und seinen markanten bayerischen Akzent, komplett mit gerolltem "R" und regionalen Redewendungen. Seine Fußballbegeisterung führte sogar zu einem regelmäßigen Auftritt in der Sendung Blickpunkt Sport, wo er die Show mit humorvollen Einlagen beschließt.
Trotz seines Bekanntheitsgrads ist er bodenständig geblieben. Verheiratet und mit Kindern blickt er nun auf seinen Ruhestand in Dakar, der Stadt, die er vor Jahrzehnten verließ.
Das Lebenslinien-Porträt über Isaak Cissé wird am Montag, dem 2. März, um 22:00 Uhr im BR ausgestrahlt. Die Sendung beleuchtet sein Leben als Taxifahrer, Fußballfan und unwahrscheinliche bayerische Kultfigur. Seine Geschichte verbindet zwei Welten – die lebhaften Straßen Dakars und die Fußballkultur Münchens.






