Vom Restaurant zum Champions-League-Traum: Biondics unglaublicher Aufstieg
Charlotte SimonVom Restaurant zum Champions-League-Traum: Biondics unglaublicher Aufstieg
Mateo Biondic, ein 22-jähriger Stürmer, wechselt von Eintracht Trier zu den belgischen Meister Union Saint-Gilloise. Der deutsche Angreifer unterschrieb einen Langzeitvertrag bis Sommer 2030. Der Transfer erfolgte nach einer herausragenden Saison in der Regionalliga Südwest, in der er seinem früheren Verein im vergangenen Jahr zum Aufstieg verhalf.
Biondics Weg in den Profifußball war alles andere als geradlinig. Nach seinen Anfängen in der Jugendabteilung von Schalke 04 wechselte er später zum SC Paderborn, schaffte dort jedoch nicht den Sprung in die erste Mannschaft. Weitere Rückschläge folgten beim SC Verl, woraufhin er in den unterklassigen Ligen landete. Noch bis vor kurzem kombinierte er sein Engagement für Eintracht Trier mit dem Training der U12-Mannschaft des Vereins und der Arbeit im Restaurant seiner Familie in seiner Heimatstadt Lemgo.
In dieser Saison jedoch wendete sich das Blatt für Biondic. In 17 Spielen für Eintracht Trier erzielte er sieben Tore und bereitete fünf weitere vor. Seine Leistungen waren maßgeblich für den Aufstieg des Vereins in die Regionalliga Nordost in der vergangenen Spielzeit. Der belgische Klub soll eine Ablösesumme im mittleren sechsstelligen Bereich für seine Verpflichtung im Wintertransferfenster gezahlt haben. Zwar wird Biondic die bevorstehenden Champions-League-Spiele von Union Saint-Gilloise gegen den FC Bayern München und Atalanta Bergamo verpassen, doch bereits ab Februar könnte er in dem Wettbewerb zum Einsatz kommen – vorausgesetzt, die Mannschaft erreicht die K.-o.-Phase.
Der Wechsel bedeutet für Biondic einen bedeutenden Schritt von der Regionalliga zu einem der Top-Clubs Belgiens. Sein Vertrag bindet ihn bis 2030 an Union Saint-Gilloise und bietet ihm damit Stabilität nach Jahren der Unsicherheit. Mit seinen starken Leistungen in dieser Saison hat sich der Stürmer die Chance erkämpft, auf höherem Niveau zu spielen – mit der Aussicht auf mögliche Einsätze in der Champions League.