26 February 2026, 16:10

Vom Kohlekraftwerk zum Digital-Hub: Frimmersdorfs radikale Verwandlung beginnt

Ein altes Buch zeigt einen detaillierten Grundriss des Kaiser-Friedrichs-Gymnasiums in Frankfurt, Deutschland, mit verschiedenen Räumen, Fluren und Merkmalen.

Platz für das Neue: Kühlturm des Braunkohlekraftwerks explodiert - Vom Kohlekraftwerk zum Digital-Hub: Frimmersdorfs radikale Verwandlung beginnt

Der 117 Meter hohe Kühlturm des ehemaligen Kraftwerks Frimmersdorf wurde mit einer kontrollierten Sprengung abgerissen. Der im Volksmund als 'Die Quelle' bekannte Bau gehörte zum Block Q, der 2021 endgültig stillgelegt wurde. Aus Sicherheitsgründen wurden während der Aktion nahegelegene Straßen sowie ein Abschnitt des Erft-Flusses gesperrt.

In den 1960er-Jahren galt Frimmersdorf als größtes Kraftwerk Europas. Nun wird das 70 Hektar große Gelände zu einem 'Digital- und Innovationshub' für Industrie, Wirtschaft und öffentlichen Dienst umgestaltet. Die Umwandlung markiert einen tiefgreifenden Wandel für die rheinische Braunkohleregion.

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Nicht alle Teile des alten Kraftwerks werden verschwinden: Die 550 Meter lange Maschinenhalle, ein unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk, bleibt erhalten. Gleichzeitig soll das zentrale Kraftwerksgebäude zu einem 20.000 Quadratmeter großen Rechenzentrum für IT.NRW, die IT-Behörde des Landes, umgebaut werden.

Weitere Pläne umfassen einen Innovations- und Bildungscampus mit Schwerpunkt IT-Sicherheit für den öffentlichen Dienst. Der nördliche Bereich mit den Blöcken P und Q soll bis Mitte 2028 vollständig abgerissen werden.

Die Neugestaltung des Geländes schafft einen neuen digitalen und industriellen Schwerpunkt für die Region. Mit erhaltenen Denkmälern und modernen Daten- und Ausbildungszentren entwickelt sich das Erbe Frimmersdorfs weiter. Abriss- und Bauarbeiten werden in den kommenden Jahren schrittweise fortgesetzt.