Volkstrauertag in Bergisch Gladbach: Bürgermeister mahnt Frieden in unsicheren Zeiten an
Felix SchneiderVolkstrauertag in Bergisch Gladbach: Bürgermeister mahnt Frieden in unsicheren Zeiten an
Bergisch Gladbach hat am deutschen Volkstrauertag mit einer feierlichen Gedenkveranstaltung an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert. Bürgermeister Marcel Kreutz richtete sich in einer Rede an die Anwesenden und betonte die nachhaltigen Folgen von Konflikten sowie die Bedeutung des Friedens in unsicheren Zeiten.
In seiner Ansprache würdigte Kreutz die hart erkämpfte Freiheit nach dem Zweiten Weltkrieg, verwies jedoch zugleich auf die wachsende Verunsicherung durch aktuelle globale Krisen. Er nannte Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, den Israel-Palästina-Konflikt sowie die eskalierenden Spannungen mit den USA als drängende Herausforderungen der Gegenwart.
Die Veranstaltung stand im Zeichen der Erinnerung an vergangene Opfer und der Auseinandersetzung mit heutigen Konflikten. Angesichts internationaler Bemühungen – etwa der G7-Staaten, der USA und des UN-Sicherheitsrats, die auf eine Waffenruhe im Gazastreifen hinarbeiten – spiegelt Kreutz’ Appell zur Solidarität die weltweiten Anstrengungen wider, den Frieden zu festigen. Der Tag unterstrich, wie entscheidend lokale und globale Zusammenarbeit sind, um Kriegen und ihren Folgen zu begegnen.